Features im Vergleich

Basic und Professional im Detail. Professional enthält alles aus Basic – ohne Limits. In der folgenden Tabelle sind alle Features übersichtlich für die beiden Lizenzen dargestellt.

FunktionBasicProfessional
Anpassung & Verwaltung
Mehrsprachigkeit: 30 Sprachen aktivierbar, Übersetzungen laufen über Export und Import einer JSON-Datei – so entsteht genau die Übersetzung, die im eigenen Haus verstanden wirdAnleitung
Branding: Logo, Favicon, FarbschemaAnleitung
Dark Mode / Light Mode, responsives DesignAnleitung
Datums- und Zeitformat deiner Installation frei wählbar – Reihenfolge, Trennzeichen und 24- oder 12-Stunden-UhrAnleitung
Wartungs- und Störungshinweis für alle Benutzer – auf der Login-Seite, auf Wunsch zusätzlich per E-MailAnleitungnur Login-SeiteLogin-Seite + E-Mail
Frühwarnung, bevor die Platte volläuft: ab 90 % ein Hinweis, ab 95 % eine Warnung – wer die Updates verwaltet, sieht die Zahlen und was zu tun ist, angemeldete Anwender einen kurzen Satz; auf der Login-Seite steht davon nichtsAnleitung
Archivierung geschlossener Tickets (inkl. Wiederherstellung) – so bleibt der laufende Bestand klein, z. B. indem ein altes Jahr ins Archiv wandertAnleitung
Update auf Knopfdruck – vorher legt das System selbsttätig ein Backup an (Daten, Anhänge, Archive) und prüft, ob genug Platz frei ist; reicht er nicht, lehnt es das Update mit Begründung ab, statt auf halber Strecke abzubrechenAnleitung
Stammdatenlisten als JSON exportieren und importieren – Abteilungen, Positionen, Standorte und Kategorien; einmal in Ruhe befüllen statt Zeile für Zeile tippenAnleitung
Teams & Benutzer
TeamsAnleitung1 TeamUnbegrenzt
Administratoren & AgentenAnleitung2 Bearbeiter (1 Admin + 1 Agent oder 2 Admins)Unbegrenzt
KundenAnleitungUnbegrenztUnbegrenzt
Drei Rollen – Admin, Bearbeiter, Kunde – mit frei konfigurierbarer Berechtigungsmatrix: kein Recht ist fest verdrahtetAnleitung
Abteilungen, Positionen, Standorte (inkl. Übersetzungen)Anleitung
E-Mail-Integration
E-Mail zu Ticket (IMAP-Ingestion)Anleitung
SMTP-Versand (Benachrichtigungen, Auto-Reply)Anleitung
E-Mail-Workflows mit Bedingungen & AktionenAnleitung
Jedem Team kann ein eigenes Postfach zugewiesen werden. E-Mails an das Postfach erzeugen ein Ticket in diesem TeamAnleitung
E-Mail-Sperrliste: einzelne Adressen oder ganze Domains blocken – gesperrte Absender erzeugen kein Ticket, und es geht auch keine Antwort an sie hinausAnleitung
Mehrsprachige Auto-Replies & E-Mail-TemplatesAnleitung
Authentifizierung & Sicherheit inkl. SSO
Lokaler Login (Benutzername/Passwort) + JWT; Zwei-Faktor-Anmeldung (TOTP mit Wiederherstellungscodes) ist optional – abschaltbar, nur für Bearbeiter oder für alle verpflichtendAnleitung
Brute-Force-Schutz (Lockout)Anleitung
SSO über OIDC (OpenID Connect) / OAuth2 und SAML 2.0 – damit lassen sich Anbieter wie Google Workspace, Microsoft Entra ID, Okta, Keycloak, Auth0 oder ADFS anbinden – dazu LDAP / Active Directory sowie LINE, Kakao, Naver, WeChat, WeCom und DingTalkAnleitung
Beim ersten Anmelden über SSO entsteht das Konto von selbst (als Kunde, verbraucht keinen Bearbeiter-Platz); jede SSO-Anmeldung wird protokolliertAnleitung
Ticket-Management
Tickets erstellen und bearbeiten; gelöscht wird nur über das ArchivAnleitung
Rich-Text-Editor: Kann Inline-Bilder und Links darstellen (Beschreibung & Kommentare)Anleitung
Datei-Anhänge mit Vorschau (PDF-Viewer, Bild-Zoom, bis 50 MB pro Datei)Anleitung
Ticket-Historie / Audit-LogAnleitung
Status-Workflow mit konfigurierbaren Status & ÜbergängenAnleitung
Priorität, Status, Rollen, Standorte, Positionen und Abteilungen sind konfigurierbarAnleitung
Haupt-/Subkategorien sind pro Team frei konfigurierbarAnleitung
Wie wurde das Ticket erstellt: Kundenportal und E-Mail (für E-Mail ist Professional erforderlich) erkennt das System selbstständig. Telefon und durch Agenten erstellt, trägt der Agent einAnleitung
VolltextsucheAnleitung
Tickets können an ein anderes Team abgegeben werden. Der Agent behält trotzdem die ÜbersichtAnleitung
Benutzerdefinierte Felder können pro Team erstellt werden (Text, Zahl, Datum, Boolean …) und als Pflichtfeld definiert werden – wahlweise nur für einzelne TicketvorlagenAnleitung
Beobachter: per E-Mail informiert werden wenn ein Update am Ticket gemacht wurdeAnleitung
Agenten-Status (Anwesenheit)
Anwesend / Beschäftigt / Abwesend – der Agent setzt es selbst, und beim Zuweisen sieht jeder, wer gerade nicht verfügbar istAnleitung
Admin meldet Krankheit oder Urlaub, mit „abwesend bis"-DatumAnleitung
„Beschäftigt" stellt sich nach einer Stunde selbst zurückAnleitung
Kein Anwesenheitsverlauf, keine Auswertung pro PersonAnleitung
Automatische Verteilung von Tickets
Wenn aktiviert: Neue Tickets werden beim Anlegen automatisch einem Bearbeiter des Teams zugewiesen – Agent oder AdminAnleitung
Reihum oder nach geringster Auslastung – je Team wählbar, als Werkseinstellung ausAnleitung
Abwesende und beschäftigte Agenten werden übersprungenAnleitung
Gilt auch für Tickets aus dem E-Mail-Eingang; von Hand zugewiesene Tickets bleiben unangetastet, und jede automatische Zuweisung steht im Ticket-VerlaufAnleitung
Auswertung: wer wie viele Tickets bekam – und wie oft niemand verfügbar warAnleitung
Anträge mit Teilaufgaben & Genehmigung
Ein Antrag ist ein Ticket, das seine Teilaufgaben erzeugt – ein Ticket je Punkt, im zuständigen Team; Genehmigungen sind möglich, aber keine PflichtAnleitung
Der Antragsteller kreuzt beim Anlegen an, was er brauchtAnleitung
Fortschritt am Antrag: „3 von 5 erledigt" – jede Teilaufgabe mit Team, Bearbeiter und einem Klick in ihr TicketAnleitung
Eine Genehmigung für den ganzen Antrag – eine Mail statt vieler TeilgenehmigungenAnleitung
Zusätzliche Genehmigungsstufe für einzelne, sensible TeilaufgabenAnleitung
Genehmiger entscheidet über einen zeitbegrenzten Link per E-Mail. Er benötigt dafür kein Konto im Ticket-SystemAnleitung
Teilaufgaben bleiben gesperrt, bis die Freigabe da istAnleitung
Erinnerung an offene Genehmigungen – keine Freigabe durch ZeitablaufAnleitung
Absage mit Begründung geht an den AntragstellerAnleitung
Prüfspur am Ticket: wer wann mit welchem Kommentar entschieden hatAnleitung
Genehmiger im Urlaub? Ein Admin adressiert die Anfrage um – Änderungen werden protokolliertAnleitung
Antwort- & Ticketvorlagen
Antwortvorlagen: Text + Feldaktionen (Status, Zuweisung, Priorität …) in einem KlickAnleitung
Vorgeschlagene Aktionen vor dem Absenden einzeln abwählbarAnleitung
Platzhalter (Anfragender, Ticketnummer, Titel …) – beim Einfügen stehen die echten Werte im Text, noch bevor abgeschickt wirdAnleitung
Antwort auf Wunsch als E-Mail an den Anfragenden – nur der Versand braucht den Mailkanal; die Anhänge der Vorlage kommen in jeder Edition an das TicketAnleitung
Vorlage direkt aus einem bestehenden Ticket erzeugenAnleitung
Entwürfe privat bis zur Veröffentlichung; Geltung je Team oder globalAnleitung
Ticketvorlagen: Anlege-Formular vorbefüllt (Titel, Beschreibung, Kategorie, Priorität, Team)Anleitung
Ticketvorlagen je Vorlage für Kunden freischaltbar — ein bereits qualifiziertes Ticket kann die Bearbeitungszeit verkürzenAnleitung
Jede Anwendung nachvollziehbar im TicketverlaufAnleitung
Automatisierung & Wiedervorlage
Wiedervorlage am Ticket von Hand (Datum + Notiz, Filter Heute/Diese Woche/Überfällig)Anleitung
Zeitgesteuerte Regeln – reagieren auf das AUSBLEIBEN einer HandlungAnleitung
Regelbaukasten WANN/WENN/DANN mit mitlaufendem KlartextsatzAnleitung
Vier mitgelieferte Beispielregeln (bei der Installation deaktiviert, können nach Belieben aktiviert werden)Anleitung
Vorschau vor dem Aktivieren: zeigt, welche Tickets die Regel gerade betreffen würde – ohne etwas zu ändernAnleitung
Aktionen: E-Mail, Status, Priorität, zuweisen, an ein anderes Team abgeben, WiedervorlageAnleitung
Zeitspannen je Bedingung wählbar: in Geschäftsstunden und -tagen nach dem Kalender des Teams – oder durchlaufend rund um die UhrAnleitung
Protokoll je Regel + Regelname als Urheber im Ticket-VerlaufAnleitung
Laufkontingent pro Monatunbegrenztunbegrenzt
Sammelaktionen auf der Ticketliste
Status für mehrere Tickets gleichzeitig ändern – weitere Felder über eine AntwortvorlageAnleitung
Es können mehrere Tickets gleichzeitig einem Agenten zugewiesen werdenAnleitung
Es können Antwortvorlagen auf mehrere Tickets gleichzeitig angewandt werden – die Platzhalter werden je Ticket aufgelöstAnleitung
Vorschau vor dem Ausführen und Ergebnis danach: auf wie viele der ausgewählten Tickets die Aktion zutrifft und warum einzelne übersprungen wurden – Übersprungene bleiben ausgewähltAnleitung
Mail an die Anfragenden ist als Werkseinstellung aus; wird sie eingeschaltet, nennt der Dialog vorher die Zahl der EmpfängerAnleitung
Jede Sammeländerung steht im Verlauf des einzelnen Tickets – mit dem Bearbeiter, der sie ausgelöst hatAnleitung
Mehrfachmeldungen & Störungen
Zwei Meldungen derselben Person zu einem Vorgang zusammenführen – Kommentare, Anhänge und Beschreibung wandern mit, nichts wird gelöschtAnleitung
Antwortet jemand per E-Mail auf die alte Ticketnummer, landet die Antwort im zusammengeführten TicketAnleitung
Sperre: verschiedene Anfragende lassen sich NICHT zusammenführenAnleitung
Viele Meldungen zu einem Ausfall unter einer Störung bündeln – jede Meldung behält ihren Anfragenden, Status und die eigene Frist, und eine Antwort erreicht jeden Betroffenen mit einer eigenen E-MailAnleitung
Störung als Banner und als Hinweis in der Eingangsbestätigung – das Banner verschwindet mit der Lösung von selbstAnleitung
SLA, Kalender & Eskalationen
SLA-Regeln mit Fristen für erste Antwort und LösungAnleitung
Geschäftszeiten-Kalender je Team (eigene Zeitzone, mehrere Zeitfenster pro Tag)Anleitung
Feiertage per .ics-Import oder manuell pflegenAnleitung
Uhr pausiert, während auf den Anfragenden gewartet wird (je Frist einstellbar)Anleitung
Restzeit in der Ticketliste – sortierbar, mit Filter auf überschrittene FristenAnleitung
Bei Überschreitung benachrichtigen oder automatisch an ein anderes Team abgebenAnleitung
SLA-Kennzahlen im Reporting (Erfüllungsgrad, Überschreitungen, Ø verbrauchte Zeit)Anleitung
Zeiterfassung je Ticket
Je Team ein- und ausschaltbar; als Werkseinstellung ausAnleitung
Aufwand je Ticket erfassen – Schnellauswahl konfigurierbar (Beispiel: 15m, 30m, 1,5h) oder freie Eingabe (kann durch die Rundungsregel, wenn aktiviert, gerundet werden)Anleitung
Stoppuhr am Ticket – sie schlägt die verstrichene Zeit vor, der Eintrag entsteht erst nach der Bestätigung; ein anderes Ticket zu öffnen pausiert sieAnleitung
Mehrere Bearbeiter buchen Zeit auf dasselbe Ticket – jeder Eintrag mit Datum, Notiz und Name des BearbeitersAnleitung
Abrechenbar/nicht abrechenbar je Eintrag – die Zeit wird nur einmal erfasst; das Ticket zeigt beide Summen: alles Erfasste und die Abrechnungssumme (nur angehakte Einträge, nach Rundung)Anleitung
Minutengenau oder auf Schrittweite runden – einstellbar (Schrittweite und Mindestwert je Eintrag, z. B. 15-Minuten-Takt), als Werkseinstellung minutengenauAnleitung
Erfasste und abgerechnete Zeit bleiben getrennt – eine geänderte Rundung verfälscht nichts rückwirkendAnleitung
Pflichteintrag vor dem Abschluss – als Werkseinstellung aus; er gilt nur, wenn ein Mensch den Status ändert, nie beim automatischen Abschluss, beim Zusammenführen oder bei einer SammelaktionAnleitung
Spalte „Zeit" in der Ticketliste – sie erscheint, sobald an einem Ticket der Liste Zeit gebucht istAnleitung
Auswertung nach Anfragendem, Team, Kategorie und benutzerdefiniertem Feld – Abrechnung z. B. je Firma oder KostenstelleAnleitung
Export der Einzeleinträge: CSV und Excel für die Buchhaltung (beide ungekürzt) und PDF zum Vorlegen z. B. beim KundenAnleitung
Kunden sehen die erfasste Zeit nicht – der Nachweis geht als Export (empfohlen PDF) an die Rechnung, nicht im Kundenportal ans TicketAnleitung
Auswertung je Bearbeiter abschaltbar – als Werkseinstellung aus, im Server durchgesetzt statt nur ausgeblendetAnleitung
Reporting & Dashboards
Dashboard mit dem aktuellen Stand: Tickets je Status, die drei ältesten offenen Vorgänge, Verteilung je Bearbeiter und je KategorieAnleitung
Ein eigenes Dashboard je Team – jedes Team sieht seinen eigenen Stand, mit eigener BerechtigungAnleitung
Report frei filterbar – Zeitraum, Team, Status, Bearbeiter, Anfragender, Standort, Priorität, Haupt- und Unterkategorie, Eingangskanal, Volltext; die Filter lassen sich kombinierenAnleitung
Auch nach eigenen Feldern filtern und gruppieren – z. B. Firma, Kostenstelle, VertragAnleitung
Welche Spalten der Report zeigt, ist je Rolle einstellbar – ein Kunde hat eine andere Ansicht als ein BearbeiterAnleitung
Kunden können einen eigenen Report ziehen – begrenzt auf ihre eigenen TicketsAnleitung
Export als CSV, Excel und PDF – Excel mit zwei Tabellenblättern (Kennzahlen und Tickets), Diagramme sind im PDFAnleitung
Im PDF stehen die Zahlen neben den Diagrammen – ein Bild allein lässt sich nicht nachrechnenAnleitung
CSV und Excel sind ungekürzt; das PDF endet bei 20.000 Zeilen und zeigt es im Dokument anAnleitung
Zufriedenheitsabfrage (CSAT)
Nach dem Schließen des Tickets: E-Mail mit Sterne-Bewertung, ein Klick genügtAnleitung
Kein Kundenkonto nötig – der Link funktioniert ohne Anmeldung, ein Kommentar ist freiwillig möglich, und die Bewertung steht am Ticket für das zuständige TeamAnleitung
Report: Durchschnitt, Zufriedenheits- und Rücklaufquote – gezählt werden auch die geschlossenen Tickets, die NICHT gefragt wurdenAnleitung
Aufschlüsselung der Bewertungen je Bearbeiter ist abschaltbar und als Werkseinstellung aus – die einzelne Bewertung am Ticket sieht das Team immerAnleitung
Begrenzung einstellbar – von jedem Ticket bis höchstens einmal pro WocheAnleitung
Bei einer schlechten Bewertung kann eine automatisierte Regel zu einer Aktion führenAnleitung
Wissensdatenbank
Themen-Kacheln mit Rich-Text-Artikeln und Datei-AnhängenAnleitung
Volltextsuche über alle ArtikelAnleitung
Sichtbarkeit je Thema: nur intern oder auch für KundenAnleitung
Lösungsvorschläge schon beim Erstellen eines TicketsAnleitung
Aus einem Ticket per Knopfdruck einen Artikel machenAnleitung
Artikel eines Bearbeiters warten auf die Freigabe des AdminsAnleitung
Änderungsverlauf über Artikel und Themen (für Admins)Anleitung
Sicherung & Wiederherstellung
Die Installation richtet die tägliche Sicherung selbst ein (23:00 Uhr) – aufbewahrt werden 14 Tage, 4 Wochen, 12 Monate, 4 Quartale und 5 Jahre, von Hand angelegte Sicherungen dauerhaft; deine Änderungen am Zeitplan bleiben beim Update erhaltenAnleitung
Zeitplan über die Bordmittel des Betriebssystems – Aufgabenplanung unter Windows, Cron unter Linux; kein zusätzlicher DienstAnleitung
Die Sicherung läuft ohne angemeldeten Benutzer – unter Linux per Cron, unter Windows als Dienst, der auch bei abgemeldetem Rechner startet; ein Windows-Kennwort wird dafür nie abgefragtAnleitung
Gesichert wird alles, was den Zustand ausmacht: die Datenbank, die Datei-Anhänge, das Archiv und die Schlüssel, mit denen gespeicherte Zugangsdaten entschlüsselt werdenAnleitung
Eine Wiederherstellung bringt daher alle Daten wieder mit. Das System ist in der Regel nach kurzer Zeit wieder einsatzbereitAnleitung
Eigene Anwendung für Sicherung und Wiederherstellung, für Windows und Linux, mit Verknüpfung auf dem Desktop – Sicherung anlegen, Liste ansehen, wiederherstellenAnleitung
Auf einem Server ohne Oberfläche dieselben Funktionen als Befehl – sichern, auflisten, wiederherstellen, Zeitplan setzenAnleitung
Die Sicherungen liegen auf derselben Maschine – sie schützen vor Fehlern und anderen Problemen, nicht vor einem Plattenausfall; für den Ernstfall die Sicherungsdateien bitte noch dezentral ablegenAnleitung
Vor jedem Update legt das System zusätzlich eine eigene Sicherung an – unabhängig vom ZeitplanAnleitung

enthaltennicht enthaltenAlle Angaben beziehen sich auf die aktuelle Version 1.x.

Genauer hingesehen

Funktionen, bei denen eine Zeile in der Tabelle zu wenig sagt.

Anträge mit Teilaufgaben & Genehmigung

Professional

Manche Anfragen sind keine Anfrage, sondern ein halbes Dutzend. „Neue Kollegin fängt Montag an" heißt: Windows-Konto, Postfach, ERP-Zugang, Telefon, Ausweis – jedes von einem anderen Team, jedes mit eigenem Bearbeiter, und vorher muss die Vorgesetzte zustimmen. Bisher tippt so etwas jemand fünfmal ab und hakt hinterher per Zuruf nach. Hier legen Sie den Ablauf einmal an: Der Antragsteller füllt ein Formular aus, das System erzeugt die Einzeltickets in den richtigen Teams, holt die Freigabe ein und zeigt Ihnen an einer Stelle, was schon fertig ist.

Ein Antrag, viele Teilaufgaben

Aus dem einen Antrag entsteht je Sache ein eigenes Ticket – im zuständigen Fachteam, mit eigenem Bearbeiter, eigener Laufzeit und eigenem Arbeitsauftrag. Zwei Aufgaben dürfen an dasselbe Team gehen; ein Helpdesk, der drei Anwendungen betreut, bekommt drei Tickets und nicht eines mit drei Punkten. Am Antrag selbst steht „3 von 5 erledigt", jede Zeile führt ins Einzelticket, und der Antrag schließt zuletzt.

Der Antragsteller wählt, WAS er braucht – nicht, wer es macht

Sie legen je Aufgabe fest, ob sie immer läuft, ob sie vorangekreuzt ist oder ob der Antragsteller sie erst anhaken muss. Im Formular sieht er eine schlichte Liste dessen, was er bestellen kann – Ihre Teamstruktur bleibt außen vor. Für die Zuordnung „welche Anwendung macht welches Team" gibt es kein zweites Stammdatenobjekt, das gepflegt werden will: sie steht direkt an der Aufgabe.

Eine Genehmigung, nicht acht

Die Freigabe hängt am Antrag, nicht an der einzelnen Aufgabe. Acht bestellte Zugänge lösen also eine Mail an die Vorgesetzte aus und nicht acht – das ist der Punkt, an dem solche Abläufe im Alltag sonst sterben. Braucht eine einzelne, sensible Aufgabe zusätzlich das Ja einer Fachabteilung, hängen Sie eine zweite Stufe nur an diese Aufgabe. Beide werden gleichzeitig gefragt, und lehnt die Fachabteilung ab, betrifft das nur ihre eine Aufgabe – der Rest läuft.

Die Vorgesetzte braucht kein Konto

Sie bekommt eine Mail mit einem Link, sieht Antragsteller und die betroffenen Aufgaben und entscheidet mit einem Klick – ohne Anmeldung und ohne einen Bearbeiter-Platz zu belegen. Bewusst enthält die Mail nur diesen einen Link und keine fertigen „Zustimmen"-Adressen: Virenscanner und Vorschaufunktionen rufen jede URL in einer Mail auf, und eine so entstandene Genehmigung wäre hinterher von einer echten nicht zu unterscheiden. Wer ablehnt, muss einen Grund angeben – der Antragsteller bekommt ihn.

Vor der Freigabe passiert nichts

Die Teilaufgaben entstehen sofort, damit die Fachteams den Vorlauf sehen – aber sie sind gesperrt, bekommen keinen Bearbeiter zugeteilt und lassen sich nicht bewegen, solange die Zustimmung fehlt. Das ist im Server durchgesetzt, nicht nur ausgegraut: auch über Sammelaktionen und Automatisierungsregeln geht daran nichts vorbei. Reagiert niemand, wird erinnert – eine Genehmigung durch bloßen Zeitablauf gibt es nicht, denn genau die beanstandet später ein Prüfer.

Wer wann entschieden hat, bleibt nachlesbar

Am Antrag steht jede Stufe mit Genehmiger, Zeitpunkt und Kommentar – das ist die Prüfspur, wegen der solche Abläufe überhaupt eingeführt werden. Im fremden Namen zustimmen kann niemand, auch kein Administrator. Für den Urlaubsfall gibt es stattdessen die Umadressierung: ein Administrator schickt die offene Anfrage an eine Vertretung, der alte Link stirbt sofort, und im Verlauf steht, wer wann von wem auf wen umgestellt hat.

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Antwort- & Ticketvorlagen

Basic & Professional

Der zehnte Passwort-Reset der Woche braucht keine neu getippte Antwort – er braucht die gute Antwort, die Ihr Team längst geschrieben hat: in Sekunden verschickt, ohne die Tippfehler, die sich um 16 Uhr einschleichen. Eine Antwortvorlage füllt den Text UND die Handgriffe drumherum: Status setzen, mir zuweisen, Wiedervorlage anlegen. Den Senden-Knopf drücken weiterhin Sie.

Text und Handgriffe in einem Klick

Eine Vorlage fügt nicht nur Text ein. Sie schlägt die Feldänderungen gleich mit vor, die zu dieser Antwort immer dazugehören: Status auf Gelöst, Priorität runter, mir zuweisen, Wiedervorlage in drei Tagen. Jeder Vorschlag steht als eigener Chip da und lässt sich einzeln durchstreichen – dieses Ticket ist fast der Standardfall, nur schließen wollen Sie es diesmal noch nicht.

Gesendet wird erst, wenn Sie senden

Die Vorlage füllt nur den Editor. Der Text steht vor Ihnen, Sie ändern ihn, und abgeschickt wird mit demselben Knopf wie immer. Ein Makro, das sofort feuert, schickt beim Verklicken eine falsche Antwort an einen echten Kunden – und eine E-Mail lässt sich nicht zurückholen. Diese eine Sekunde Bedenkzeit ist Absicht.

Platzhalter, denen Sie trauen können

Einmal „Hallo {requesterName}" schreiben, und jede Anwendung setzt die richtige Person ein, die Ticketnummer, den Titel, Ihren Namen. Aufgelöst wird beim Auswählen der Vorlage – der fertige Text ist also genau das, was Sie im Editor sehen, keine Überraschung im Postfach des Kunden. Ein vertippter Platzhalter wird schon beim Speichern abgelehnt und fällt nicht erst dem Kunden auf.

Die Antwort erreicht den Anfragenden per E-Mail

Ein Haken, und Ihr Kommentar geht als E-Mail hinaus – an den Menschen hinter dem Ticket, den das System selbst ermittelt. Anhänge, die an der Vorlage hinterlegt sind, hängen sich dabei ans Ticket: die Anleitung als PDF einmal ablegen, statt sie jedes Mal im Download-Ordner zu suchen.

Gute Vorlagen entstehen aus echten Antworten

Die beste Vorlage ist die Antwort, die Sie gerade geschrieben haben. Ein Klick am Kommentar macht daraus einen Vorlagen-Entwurf – mit dem Text vorbefüllt, aber ohne Namen, Adresse und Dateien des Kunden; die bleiben bewusst zurück. Sie benennen ihn, lesen ihn einmal mit frischem Blick, erst dann existiert er. Und bis Sie ihn veröffentlichen, sieht ihn niemand sonst.

Ticketvorlagen: wiederkehrende Tickets ohne Tipparbeit

Onboarding neuer Mitarbeiter, Gerät ausmustern, der Anrufer am Telefon – manche Tickets entstehen immer wieder in derselben Form. Eine Ticketvorlage füllt das Anlege-Formular vor: Titel, Beschreibung, Kategorie, Priorität, zuständiges Team. Der Agent ergänzt das Konkrete und schickt ab. Angelegt wird nichts, bevor er das tut.

Team-Wissen statt Privatarchiv

Vorlagen gehören einem Team oder allen – nicht der Schublade einer einzelnen Person. Geht jemand, bleiben seine besten Antworten da. Und jede Anwendung steht im Ticketverlauf: Auch Wochen später ist nachvollziehbar, dass ein Ticket mit der Standardantwort gelöst wurde – und mit welcher.

In beiden Editionen enthalten

Vorlagen stecken komplett in Basic – keine Obergrenze, nichts davon hinter der größeren Edition. Was Ihrem Team im Alltag die meiste Zeit spart, gehört nicht hinter eine Bezahlschranke.

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Automatisierung & Wiedervorlage

Professional

Das meiste geht im Helpdesk nicht schief, weil jemand das Falsche getan hat, sondern weil niemand etwas getan hat. Ein Ticket wartet auf eine Antwort, die nie kommt; eine Anfrage bleibt über die Mittagspause unzugewiesen liegen; ein Fall ist gelöst und wird dann schlicht vergessen. Genau darauf reagiert die Automatisierung – auf das Ausbleiben einer Handlung. Sie sieht jede Minute nach und tut das, was Sie selbst getan hätten, wenn Sie es bemerkt hätten.

Vier Regeln sind schon da – ausgeschaltet

Sie fangen nicht vor einem leeren Bildschirm an. Mitgeliefert sind vier Beispiele für die Alltagsfälle: den Anfragenden nach drei Arbeitstagen Funkstille erinnern; ein Ticket nach zehn Tagen ohne Antwort schließen; die Priorität anheben, wenn eine Anfrage nach vier Arbeitsstunden noch niemand übernommen hat; und auf alles, was eine Woche lang unbewegt liegt, eine Wiedervorlage setzen. Alle vier sind aus. Schalten Sie eine ein, ändern Sie die Zahlen, oder nehmen Sie sie als Ausgangspunkt für eine eigene.

Sie wählen aus, Sie schreiben nicht

Jeder Wert kommt aus Ihren eigenen Daten: Ihre Status, Ihre Prioritäten, Ihre Teams, Ihre Kategorien – aus einer Liste ausgewählt. Es gibt kein Feld, in das man einen Feldnamen tippt, keine Abfragesprache, keinen Cron-Ausdruck. Eine Regel liest sich als WANN etwas eine Weile nicht passiert ist, WENN das Ticket so aussieht, DANN tue das.

Die Regel sagt Ihnen im Klartext, was sie tun wird

Über dem Editor läuft ein Satz mit, der Ihren Einstellungen folgt: „Wenn ein Ticket den Status ‚Wartet auf Rückmeldung‘ hat und seit mehr als 3 Arbeitstagen keine Antwort des Anfragenden kam, dann sende eine E-Mail an den Anfragenden." Lesen Sie ihn gegen, bevor Sie etwas einschalten. Dieser eine Satz fängt die Fehlkonfiguration ab, die Sie sonst erst am geschlossenen Kundenticket bemerken.

Sehen, wen es treffen würde – bevor es ihn trifft

Jede Regel hat einen Knopf „Welche Tickets wären das jetzt?". Sie bekommen die Liste, und sonst passiert nichts: keine E-Mail, keine Statusänderung, nicht einmal ein Protokolleintrag. Das ist der Schritt, der den Unterschied macht zwischen ausprobieren und sich nie trauen.

Aus einer Erinnerung wird keine Flut

„Seit 24 Stunden keine Antwort" ist ab Stunde 24 in jeder einzelnen Minute wieder wahr – naiv gebaut sind das 1.440 E-Mails am Tag. Eine Regel feuert deshalb einmal je Situation und hält dann still. Erneut feuert sie erst, wenn die Bedingung zwischendurch nicht mehr zutraf und wieder eintritt: der Kunde antwortet, es wird wieder still, und erst dann geht die nächste Erinnerung raus.

Es zählen Arbeitszeiten, keine Kalendertage

„Drei Arbeitstage" rechnet mit demselben Geschäftszeiten-Kalender wie Ihre Fristen, je Team – ein Ticket vom Freitagabend ist Montagfrüh nicht überfällig. Wenn Sie lieber schlicht die vergangene Zeit zählen möchten, gibt es Minuten, Stunden und Tage genauso. Das entscheiden Sie je Bedingung, nicht global.

Kein Laufkontingent, niemals

Manche Systeme rechnen Automatisierung nach Läufen ab: ein Monatskontingent, und ist es aufgebraucht, stehen sämtliche Regeln bis zum Monatsersten still. Einen solchen Zähler gibt es hier nicht. Die einzigen Grenzen sind Sicherungen je Ticket, damit eine Regel nicht die nächste in einer Schleife weckt – sie schützen Ihre Tickets, sie messen Sie nicht ab.

Nichts geschieht unsichtbar

Jede Aktion steht mit dem Namen der auslösenden Regel im Ticket-Verlauf, damit niemand rätseln muss, warum sich ein Ticket selbst geschlossen hat. Zusätzlich führt jede Regel ihr eigenes Protokoll: welches Ticket, wann, mit welchem Ergebnis – Fehlschläge eingeschlossen. Und läuft eine Lizenz aus, bleiben die Regeln genau stehen, wo sie sind, und arbeiten einfach nicht mehr; die Seite sagt das, statt zu verstummen.

Die Wiedervorlage von Hand ist in jeder Edition dabei

Ein Datum und eine kurze Notiz an ein Ticket zu heften, um es später wiederzusehen – „Donnerstag nochmal anrufen" –, gehört zu Basic, samt der Filter Heute / Diese Woche / Überfällig in der Ticketliste. Anfragende sehen davon nichts. Professional ist der Schritt von „Ihre Bearbeiter setzen Wiedervorlagen" zu „das System setzt sie für Sie".

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Mehrfachmeldungen & Störungen

Basic & Professional

Zwei Situationen, die im Posteingang gleich aussehen und mit denen man völlig verschieden umgehen muss. Die eine: derselbe Mensch meldet dasselbe Problem zweimal – einmal per Mail, einmal am Telefon, weil er unsicher war, ob die Mail angekommen ist. Die andere: ein Switch fällt aus, und innerhalb einer Viertelstunde stehen dreißig Meldungen von dreißig verschiedenen Leuten in der Liste. Für beides gibt es einen Weg, und es sind bewusst zwei verschiedene.

Derselbe Mensch, zwei Tickets

Sie kreuzen beide Zeilen an und bestimmen, welches Ticket bleibt – voreingestellt ist das ältere, damit die Frist ab dem ersten Kontakt läuft und nicht ab dem zweiten Anlauf. Kommentare, Anhänge und die Beschreibung des zweiten wandern in das erste; nichts geht verloren. Bevor Sie bestätigen, steht ausgeschrieben da, was passiert: „#124 wird geschlossen und in #122 überführt."

Ein Ausfall, dreißig Meldungen

Die dreißig Tickets bündeln Sie unter einem Störungsticket. Jedes einzelne behält seinen Anfragenden, seinen Status und seine eigene Frist – es verschwindet keines. Nachzügler hängen Sie später einzeln dazu, und wer ein neues Ticket öffnet, während die Störung läuft, bekommt den Hinweis angeboten statt ihn suchen zu müssen.

Warum das nicht dasselbe ist

Würde man die dreißig Meldungen einfach zusammenlegen, verlören neunundzwanzig Menschen ihr Ticket und hörten nie wieder etwas. Und weil neunundzwanzig Vorgänge ohne je eine Antwort geschlossen wären, sähe die Auswertung hinterher besser aus als die Wirklichkeit. Deshalb prüft das System, wer dahintersteht: Sind es verschiedene Personen, bietet es das Zusammenführen gar nicht erst an, sondern verweist auf die Störung.

Einmal antworten statt dreißigmal

Ist die Ursache behoben, schreiben Sie den Lösungstext ein einziges Mal. Jedes verknüpfte Ticket bekommt ihn als Kommentar, wird geschlossen, und jeder Betroffene erhält seine eigene E-Mail – kein Verteiler, niemand sieht die Adresse eines anderen. Meldet sich danach doch noch jemand, wird sein Ticket wieder geöffnet, nicht die ganze Störung.

Niemand verliert seine Ticketnummer

Eine zusammengeführte Meldung wird nie gelöscht. Antwortet der Anfragende Wochen später auf die alte Mail, findet seine Antwort trotzdem das richtige Ticket – ob er nun auf die Mail antwortet, den Betreff mit der alten Nummer stehen lässt oder beides. Sonst hielte er seine Antwort für zugestellt, während sie in einem geschlossenen Vorgang liegt, den niemand mehr ansieht.

Das Banner räumt sich selbst auf

Eine Störung lässt sich mit einem Haken ankündigen: Sie erscheint dann für alle als Laufband und als Hinweis in der automatischen Eingangsbestätigung – wer per Mail meldet, sieht ja keine Anmeldeseite. Mit der Lösung verschwindet sie von selbst. Eine angekündigte Wartung am Samstag bleibt daneben stehen und wird nicht verdrängt.

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SLA, Kalender & Eskalationen

Professional

Ein SLA ist eine Zusage: „Auf eine Anfrage antworten wir innerhalb von zwei Stunden, gelöst ist sie innerhalb von acht." Das Ticket-System nimmt diese Zusage auseinander, hängt an jedes passende Ticket eine Uhr und sagt Ihnen, wie lange noch Zeit ist – bevor die Frist abläuft, nicht danach.

Fristen laufen nur während Ihrer Arbeitszeit

Eine Frist von acht Stunden, die am Freitagnachmittag startet, darf nicht am Samstagmorgen ablaufen. Deshalb hängt jede Frist an einem Geschäftszeiten-Kalender: Öffnungszeiten je Wochentag, eigene Zeitzone, mehrere Zeitfenster pro Tag für Mittagspausen oder geteilte Schichten – auch Nachtschichten über Mitternacht hinweg. Jedes Team kann seinen eigenen Kalender haben; Nacht, Wochenende und Feiertage zählen nicht mit.

Feiertage bestimmen Sie, nicht wir

Feiertage hängen an Ihrem Standort, nicht an Ihrer Sprache – 16 deutsche Bundesländer, 26 Schweizer Kantone, 50 US-Staaten. Statt eine Liste mitzuliefern, die irgendwann für Ihre Region falsch ist, importieren Sie die amtliche .ics-Datei Ihres Standorts oder tragen Tage von Hand ein. Der Import sagt Ihnen anschließend, wie viele Tage übernommen und wie viele übersprungen wurden. Kennt ein Kalender für die nächsten zwölf Monate keinen einzigen freien Tag, weist die Einstellungsseite darauf hin – sonst rechnete das System still über jeden Feiertag hinweg.

Was als Antwort zählt – und was nicht

Hier entscheidet sich, ob die Kennzahl etwas wert ist. Die Uhr für die erste Antwort stoppt ausschließlich bei einem öffentlichen Kommentar eines Agenten. Die automatische Eingangsbestätigung zählt nicht, interne Notizen zählen nicht, und die eingehende Kundenmail selbst zählt erst recht nicht. Wäre das anders gebaut, wäre jede Frist binnen Sekunden „erfüllt" und Ihre Auswertung meldete dauerhaft 100 %, während in Wirklichkeit niemand geantwortet hat.

Warten auf den Kunden hält die Uhr an

Wenn Sie eine Rückfrage stellen und auf den Anfragenden warten, läuft die Frist nicht weiter – Sie werden nicht für eine Wartezeit belastet, die Sie nicht steuern. Ob eine Frist pausiert, stellen Sie je Ziel ein, denn für „erste Antwort" und „Lösung" ist die Antwort nicht zwangsläufig dieselbe. Wird ein gelöstes Ticket wieder geöffnet, beginnt ein neuer Durchlauf; der alte bleibt für die Auswertung stehen, statt das Ticket sofort als überschritten zu führen.

Wenn eine Frist überschritten wird

Sie entscheiden je Frist, was dann passiert: nur festhalten, Bearbeiter und Beobachter benachrichtigen, oder das Ticket automatisch an ein anderes Team abgeben – die klassische Eskalation vom 1st zum 2nd Level. Die Abgabe ist bewusst nicht voreingestellt, weil sie die Zuständigkeit verschiebt und den Bearbeiter freigibt; das sollte niemanden bei der ersten Überschreitung überraschen. Ausgelöst wird jede Aktion genau einmal, auch über einen Neustart hinweg.

Welche Frist für welches Ticket gilt

Sie legen Regeln an und bringen sie in eine Reihenfolge; die erste passende gewinnt. Bedingungen sind Team, Priorität und Kategorie – Auswahlfelder, keine Abfragesprache, die man erst lernen muss. Ein leeres Feld heißt „egal", nicht „keins": eine Regel ohne Team gilt für alle Teams.

Was Sie hinterher sehen

Restzeit direkt in der Ticketliste, sortierbar nach „läuft zuerst ab" und filterbar auf überschrittene Fristen, dazu die Frist im Ticket selbst. Im Reporting stehen Erfüllungsgrad, Anzahl der Überschreitungen und die durchschnittlich verbrauchte Zeit je Frist. Der Erfüllungsgrad zählt dabei nur entschiedene Fristen – noch laufende verwässern ihn nicht, sonst sähe jede frisch eingeführte Zusage anfangs katastrophal aus und würde von allein besser.

Solange Sie keine Regel anlegen, ändert sich nichts

Ohne aktive Regel entsteht keine Uhr, keine Spalte erscheint, und Ihre bestehenden Tickets bleiben genau so, wie sie sind. Kein voreingestelltes Ziel, keine über Nacht überschrittenen Altfälle. Tickets ohne Frist zeigen einen neutralen Strich – nicht „überschritten".

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Zeiterfassung je Ticket

Professional

Wer Aufwand abrechnet, braucht ihn dort, wo er entsteht: am Vorgang. Ein Bearbeiter tippt „20" oder klickt einen Schnellknopf, und am Monatsende steht die Summe nach Kunde, Kostenstelle oder Vertrag bereit – als Tabelle auf der Seite und als CSV für die Rechnung. Was das hier ausdrücklich NICHT ist: eine Stempeluhr. Erfasst wird der Aufwand am Vorgang, nicht die Anwesenheit eines Menschen.

Eintippen schlägt jede Uhr

Der Hauptweg ist die Schnelleingabe: vier frei einstellbare Knöpfe und ein Feld, das „90", „1,5h" und „1h 30m" gleichermaßen versteht. Bei einem Vorgang von drei Minuten ist zweimal Klicken auf eine Stoppuhr teurer als die Zahl selbst. Wer lange Sitzungen hat, schaltet die Uhr trotzdem dazu – sie schlägt vor, gespeichert wird erst, was ein Mensch bestätigt hat.

Erfasst und abgerechnet bleiben getrennt

Sie stellen Schrittweite und Mindestwert frei ein – im 15-Minuten-Takt werden aus 17 Minuten eben 30. Gerundet wird aber nur der abgerechnete Wert, und immer je Eintrag, nie über die Summe. Was wirklich gearbeitet wurde, bleibt unangetastet: Sie können die Rundung später ändern, ohne dass vergangene Monate sich rückwirkend verschieben.

Abrechnung nach Firma, Kostenstelle oder Vertrag

Der Report gruppiert die Zeit nach Anfragendem, Team, Tag – und nach jedem benutzerdefinierten Feld, das Sie sich angelegt haben. Damit rechnen Sie nach genau dem Begriff ab, den Ihr Haus benutzt, statt nach einem, den wir erfunden haben. Die Seite zeigt die größten Gruppen und sagt dazu, wenn sie kürzt; der CSV-Export der Einzeleinträge ist ungekürzt, denn eine Rechnungssumme aus einer gekürzten Liste wäre nicht unvollständig, sondern falsch.

Der Zeitraum meint die Arbeit, nicht das Ticket

Ein Ticket vom Juni, an dem im Juli gearbeitet wurde, gehört mit diesen Stunden in die Juli-Rechnung. Genau so grenzt der Bericht ab – am Datum des Eintrags, nicht am Anlagedatum des Tickets. Das klingt selbstverständlich, ist aber der Punkt, an dem eine Monatsabrechnung sonst still danebenliegt.

Mehrere Bearbeiter, nachvollziehbar

Jeder Eintrag trägt Datum, Urheber, eine Notiz und das Kennzeichen abrechenbar oder nicht. Wer fremde Einträge ändern darf und wer nach dem Abschluss noch korrigieren darf, sind eigene Rechte – denn wer fremde Zeit ändert, ändert fremde Rechnungen. Werden zwei Tickets zusammengeführt, wandert die Zeit mit; sie soll nicht am geschlossenen Zwilling liegen bleiben.

Auswertung nach Bearbeiter lässt sich abschalten

Zeiten je Person sind Leistungs- und Verhaltensdaten. Deshalb ist die Aufschlüsselung nach Bearbeiter ein eigener Schalter, ab Werk aus – und die Sperre sitzt im Server, nicht nur in der Anzeige. Bei den Cloud-Anbietern ist diese Auswertung gar nicht abschaltbar; für ein Haus mit Betriebsrat ist genau das der Unterschied zwischen einführen und erst verhandeln.

Ihre Kunden sehen die Zeit nicht

Ab Werk bleibt der erfasste Aufwand intern. „Fünf Minuten – dafür?" ist eine Diskussion, die niemand führen will, und sie entsteht nur, weil die Zahl sichtbar war. Wollen Sie es anders, geben Sie das Feld gezielt frei; die Voreinstellung nimmt Ihnen die Entscheidung nicht ab.

Ein- und ausschaltbar, auch je Team

Ab Werk ist die Zeiterfassung aus – wer sie nicht braucht, sieht kein Feld, keine Spalte, keine Kachel. Nach dem Einschalten nehmen alle Teams teil, und Sie nehmen einzelne heraus: das interne IT-Team muss nicht buchen, das kundenzugewandte Serviceteam schon. Wer will, macht den Zeiteintrag vor dem Abschließen zur Pflicht; automatische Abschlüsse bleiben davon unberührt, sonst entstünden Tickets, die niemand mehr schließen kann.

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Zufriedenheitsabfrage (CSAT)

Professional

Ob Ihr Helpdesk gut arbeitet, weiß am Ende nur einer: der Mensch, dem geholfen wurde. Nach dem Schließen bekommt er eine E-Mail mit fünf Sternen – ein Klick, fertig. Die Bewertung landet dort, wo sie hingehört: am Ticket, für die Person, die daran gearbeitet hat, und als Zahl im Report. Ab Werk ist die Abfrage aus; Sie entscheiden, ob und wann gefragt wird.

Ein Klick, mehr wird nicht verlangt

Die Mail enthält fünf Sterne als Links. Wer auf drei klickt, hat bewertet – kein Konto, keine Anmeldung, kein Formular über zwei Bildschirme. Wer möchte, schreibt auf der Seite danach noch einen Satz dazu, und genau diese Sätze sind später das Interessanteste am ganzen Report. Ein Fehlklick auf den falschen Stern lässt sich korrigieren, solange der Link gilt.

Die Rücklaufquote steht neben dem Durchschnitt

Eine 4,6 sagt nichts, solange niemand daneben schreibt, dass sie auf zwölf von vierhundert Antworten beruht. Der Report zeigt deshalb beides – und dazu die Zahl der geschlossenen Tickets, die gar nicht erst gefragt wurden. Eine Kennzahl, die ihren eigenen Ausschnitt verschweigt, ist weniger wert als gar keine.

Messen ohne Mitarbeiterüberwachung

Bewertungen je Person sind Leistungs- und Verhaltensdaten – in vielen Betrieben also eine Sache für den Betriebsrat. Bei uns ist die Auswertung nach Bearbeiter ein eigener Schalter, ab Werk aus, und er wird serverseitig durchgesetzt: aus heißt aus, auch im Export. Die Bewertung am einzelnen Ticket bleibt trotzdem sichtbar, denn der Kollege, der den Vorgang bearbeitet hat, ist der Erste, der aus ihr lernen kann.

Niemand wird zugeschüttet

Je Ticket wird höchstens einmal gefragt. Wie oft derselbe Mensch gefragt werden darf, stellst du ein – ab Werk höchstens einmal in sieben Tagen: Wer an einem Morgen fünf Dinge meldet, bekommt dann eine Mail statt fünf. Ein Kundendesk mit lauter verschiedenen Absendern stellt die Begrenzung auf null und fragt bei jedem Ticket. Wird ein Ticket kurz nach dem Schließen wieder geöffnet, geht gar keine hinaus – gefragt wird erst, wenn der Vorgang wirklich vorbei ist.

Ein Ausfall verzerrt die Zahl nicht

Die Meldungen, die an einer Sammelstörung hängen, werden bewusst nicht befragt. Ein Klick auf „Störung gelöst" würde sonst zweihundert Umfragen zu einer einzigen Bearbeitung auslösen, und der Monatswert beschriebe hinterher den Ausfall statt Ihren Service. Der Vorgang selbst wird gefragt, die zweihundert Betroffenen nicht.

Die schlechte Bewertung ist ein Vorgang, kein Datenpunkt

Ein Stern gehört nicht in die Wochenauswertung, sondern noch am selben Tag auf den Tisch. Eine Automatisierungsregel kann darauf reagieren, sobald die Bewertung eintrifft: Priorität hoch, an die Teamleitung zuweisen, eine Mail hinaus. Dieselbe Regelmaschine, dieselbe Bedienung – die Bewertung ist nur eine weitere Bedingung.

Der Link ist ein Bewertungsrecht, kein Leserecht

Die Umfrageseite zeigt Ticketnummer und Titel, sonst nichts – keine Beschreibung, keine Kommentare, keine Anhänge. Solche Links werden weitergeleitet oder landen in einem geteilten Postfach; wer ihn hat, darf bewerten, nicht mitlesen. Nach 30 Tagen läuft er ab, und abgelaufen wie unbekannt sehen von außen gleich aus.

Auch Virenscanner bewerten nicht

Ein Sternlink, der schon beim bloßen Abruf zählt, wird von den Link-Prüfern großer Mailanbieter automatisch geklickt – die Quote wäre dann frei erfunden und in der Datenbank nicht von echten Antworten zu unterscheiden. Bei uns zeigt der Aufruf die Seite nur an; gespeichert wird erst, wenn ein Mensch davorsitzt. Für ihn bleibt es trotzdem ein Klick.

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