Anmelden mit Benutzername und Passwort
Voraussetzung: Die Einstellungen dieser Karte liegen unter „Settings → Security". Ändern kann sie nur ein Administrator. Wer die Seite freigegeben bekommen hat, sieht sie schreibgeschützt.
Als Werkseinstellung meldet sich jeder mit Benutzername und Passwort an. Statt des Benutzernamens geht auch die E-Mail-Adresse. Ist der Mailversand eingerichtet, steht unter dem Formular der Link „Do you need a password reset?" Der Mailversand gehört zu Professional.
Nach dem Anmelden bekommt der Browser einen Ausweis, der eine bestimmte Zeit gilt. Wie lange, legt die Karte „JWT token timer" fest. Erlaubt sind 1 bis 24 Stunden, empfohlen sind 12. Danach muss sich der Mensch neu anmelden.
Die Karte „Password policy" gilt für jedes Passwort, das im System gesetzt wird. Sie greift beim Anlegen eines Kontos, beim Ändern durch den Menschen selbst und beim Zurücksetzen durch den Administrator.
Eingestellt werden die Mindestlänge, welche Zeichenarten vorkommen müssen, nach wie vielen Tagen ein Passwort abläuft und wie viele alte Passwörter gesperrt bleiben. Bei den Tagen und der Sperrliste bedeutet die 0 „aus".
Die Regeln zu Groß- und Kleinbuchstaben sperren keine Sprache aus. Viele Schriften kennen diesen Unterschied gar nicht, und ein Zeichen aus einer solchen Schrift erfüllt beide Regeln von selbst.
Konten, die sich nur über SSO oder ein Verzeichnis anmelden, haben kein eigenes Passwort. Für sie gilt der Ablauf nicht. Ihre Regeln stehen beim Anbieter. Wurde ein vorhandenes Konto mit SSO verknüpft und hat es noch sein eigenes Passwort, gelten für dieses Passwort weiter der Ablauf und die Passwortregeln.
Die Karte „2FA Settings" legt fest, wer die Zwei-Faktor-Anmeldung nutzen muss. Unter „Two-factor requirement" wählst du eine von vier Stufen: „Off", „Administrators only", „Administrators and agents" oder „Everyone". „Everyone" schließt die Kunden ein. Eine neue Installation beginnt mit „Administrators only". Eine Installation, die es schon vorher gab, behält nach einem Update ihre bisherige Einstellung.
Wer sich das nächste Mal anmeldet und noch keinen zweiten Faktor hat, richtet ihn ein. Das System zeigt einen QR-Code für eine Authenticator-App und denselben Schlüssel zum Abtippen. Nach dem ersten Code ist der Faktor aktiv. Mit „Set up later" lässt sich die Einrichtung aufschieben, und die Anmeldung geht ohne sie weiter. Das geht höchstens 7 Tage lang, gezählt ab dem ersten Aufschieben. Die Zeile unter der Schaltfläche nennt die restlichen Tage. Danach ist die Einrichtung Pflicht.
Direkt danach erscheinen zehn Wiederherstellungscodes. Jeder davon ersetzt einmal den Code aus der App. Sie werden genau einmal angezeigt. Mit „Copy" oder „Download" sicherst du sie. „Download" geht immer. „Copy" geht meistens auch.
Verliert jemand sein Gerät und seine Codes, hilft der Administrator. In der Benutzerliste setzt die Schaltfläche mit dem durchgestrichenen Schild die Zwei-Faktor-Anmeldung dieses Menschen zurück. Beim nächsten Anmelden richtet er sie neu ein.
Die Codes hängen an der Uhr des Servers. Geht sie falsch, wird kein Code angenommen. Die Schaltfläche „Check now" auf derselben Karte vergleicht die Serverzeit mit einer öffentlichen Zeitquelle.
Meldet sich jemand über einen fremden Anmeldedienst an, fragt das System keinen Code ab. Der Anbieter hat den zweiten Faktor dann schon geprüft. Bei der Anmeldung über ein Verzeichnis ist das anders, dort gilt die Regel oben weiter.
Mehr dazu in der Karte: Zwei-Faktor-Anmeldung im eigenen Profil























