Ticket-Management

Das tägliche Handwerk: Tickets anlegen, ordnen und wiederfinden. Alles in diesem Block ist in Basic enthalten, sofern an der Karte nichts anderes steht.

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Tickets erstellen und bearbeiten

Voraussetzung: Ein einzelnes Ticket lässt sich nicht löschen. Das gilt auch für Administratoren. Tickets verlassen die Datenbank nur über das Archiv, und nur, wenn sie geschlossen sind. Das ist Absicht, damit ein Vorgang nachweisbar bleibt.

Ein neues Ticket legst du über „New Ticket" in der linken Leiste an. Das Formular heißt „Create new ticket". Als Bearbeiter erfasst du damit auch Anliegen anderer. Dafür gibt es das Feld „User". Dort steht, für wen der Vorgang läuft, und nicht, wer ihn eintippt.

Pflicht ist, was einen Stern trägt: „Title", „User", „Main category" und „Description". Ein Feld wird dabei leicht übersehen. Ohne Unterkategorie speichert das Formular nicht, obwohl an „Subcategory" kein Stern steht. Haupt- und Unterkategorie gehören zusammen und werden immer als Paar gesetzt.

Welche Felder Pflicht sind, legst du unter „Settings → Ticket Settings" fest. Die Karte „Admin / Agent Field Settings" hat dafür nur den Schalter „Field is mandatory". Die Karte „Customer Field Settings" hat zusätzlich „Is hidden for Customer" und „Is not editable". Ein Kunde kann deshalb ein kürzeres Formular sehen als du. Zwei Formulare musst du dafür nicht pflegen. „Title" und „Description" sind immer Pflicht. Das lässt sich nicht abschalten.

Nachträglich ändern kannst du fast alles. Auf dem Ticket steht rechts die Karte „Details" mit Anfragendem, Telefon, E-Mail, Standort, Kategorie und Referenznummer. Du änderst direkt im Feld und bestätigst mit „Save" darunter. Status, Zuweisung, Priorität, Eingangskanal und Beobachter liegen eine Karte darüber unter „Actions". Status und Zuweisung wirken sofort. Priorität, Eingangskanal und Beobachter werden erst mit „Save" in der Karte „Details" gespeichert.

Ändern dürfen das nur Bearbeiter und Administratoren. Der Anfragende kann seinen Vorgang lesen, kommentieren und Dateien anhängen. Die Einordnung kann er nicht ändern. Auf ihr beruht deine Auswertung.

Eine Nebenwirkung solltest du kennen. Bearbeitest du ein Ticket, das noch niemandem gehört, gehört es danach dir. Das System trägt dich als Bearbeiter ein und setzt den Status von „Open" auf „Assigned". Beides steht anschließend in der Historie. Willst du das nicht, weise das Ticket danach jemand anderem zu.

Jede dieser Änderungen landet in der Historie des Tickets, mit Name, Zeitpunkt, altem und neuem Wert. Du musst dafür nichts einschalten.

Tickets wieder loszuwerden geht über das Archiv. Unter „Settings → Archive" wählst du einen Zeitraum. „Preview" zeigt dir, wie viele geschlossene Tickets darin liegen, und „Create archive" legt eine ZIP-Datei an. Darin stehen Tickets, Kommentare, Historie, Zusatzfelder und Anhänge. Das Anlegen entfernt nichts. Aus der laufenden Datenbank verschwinden die Tickets erst mit dem eigenen Schritt „Delete from live DB" in der Liste „Existing archives". Aus derselben Datei lassen sie sich wieder zurückholen.

Das Formular „Create new ticket" mit den Feldern Title, Owning team, User, Status, Priorität, Kanal und Beobachter.
Das Formular hinter „New Ticket". Die Felder mit Stern sind Pflicht. Weiter unten folgen Kategorien, Beschreibung und Anhänge.Bild in voller Größe öffnen
Die Karte „Details" eines Tickets mit den Feldern zum Anfragenden und der rot umrandeten Schaltfläche „Save".
Nachträglich ändern: Feld anpassen, „Save" drücken. Darunter steht unveränderlich, wer das Ticket angelegt hat und wann.Bild in voller Größe öffnen
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Rich-Text-Editor für Beschreibung und Kommentare

Beschreibung und Kommentare sind keine nackten Textfelder. Über jedem liegt eine Werkzeugleiste, und die Knöpfe heißen beim Zeigen darauf, was sie tun: „Bold", „Italic", „Underline", „Strikethrough", „Text color", „Highlight color", „Bullet list", „Numbered list", „Quote", „Link" und „Clear formatting".

Ein Link entsteht so: Text markieren, auf „Link" klicken, die Adresse in die kleine Abfrage eintragen. Eine leere Eingabe entfernt den Link wieder. Erlaubt sind Web- und Mail-Adressen, also http, https und mailto. Alles andere wirft das System beim Speichern weg. So kann ein Kommentar niemandem etwas unterschieben.

Bilder kommen über die Zwischenablage hinein: Bildschirmfoto machen und mit Strg+V direkt in den Editor einfügen. Im Text steht dann zunächst eine Marke wie „[inline-image:1]". Beim Speichern lädt das System das Bild hoch und zeigt es genau an dieser Stelle. Zusätzlich liegt es im Reiter „Attachments", also dort, wo alle Dateien des Vorgangs stehen. Bilder einfügen geht in der Beschreibung eines bestehenden Tickets und in einem neuen Kommentar. Im Formular „Create new ticket" und beim Bearbeiten eines Kommentars geht es nicht.

Was du siehst, sehen auch die anderen: Formatierung, Aufzählungen und Links bleiben im Ticket erhalten, ebenso in der Mail an den Anfragenden. Fremde Formatierung aus einer kopierten Webseite oder einer eingehenden E-Mail wird auf diese erlaubte Auswahl zurückgeschnitten. Dein Text bleibt dabei vollständig, nur die Verpackung fällt weg.

Ein Kommentar lässt sich mit „Internal note (not visible to the customer)" als intern markieren. Er trägt dann die Marke „Internal" und ist für den Anfragenden nicht sichtbar. Auch über die Suche findet er ihn nicht.

Jeder kann seine eigenen Kommentare ändern und löschen. Was ein Kunde geschrieben hat, ändert oder löscht außer ihm nur ein Administrator. Das gilt auch für seine Mails. Kommentare von Kollegen darf jeder Bearbeiter ändern und löschen, der am Ticket mitarbeiten darf. Das gilt auch für ein Team, das das Ticket früher hatte.

Die Werkzeugleiste des Editors, darunter der Satz „The display shows ERROR 13.20 and then the paper jams." mit fettem Fehlercode.
Rot umrandet: „Bold", „Bullet list" und „Link". Die Leiste steht sowohl über der Beschreibung als auch über dem Kommentarfeld.Bild in voller Größe öffnen
Drei Kommentare eines Tickets, der untere mit fett gesetztem Begriff und einer Aufzählung, der mittlere mit der Marke „Internal".
So kommt es an: Fettung und Aufzählung bleiben stehen. Der mittlere Kommentar ist mit „Internal" markiert und für den Anfragenden unsichtbar.Bild in voller Größe öffnen
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Datei-Anhänge mit Vorschau

Voraussetzung: Erlaubt sind PDF, DOC, DOCX, XLS, XLSX, TXT, PNG, JPG, JPEG und GIF, bis 50 MB je Datei. Die Grenze steht im Formular als „Max. 50 MB per file". Größere Dateien werden vor dem Hochladen abgewiesen.

Dateien hängen am Vorgang, nicht am einzelnen Kommentar. Auf dem Ticket führt der Reiter „Attachments" zur Liste: „Upload file" legt eine Datei dazu, jede Zeile nennt Name, Größe und Datum. Anhängen darf jeder, der am Ticket beteiligt ist. Das gilt auch für den Anfragenden. Er muss dir das Bildschirmfoto also nicht per Mail schicken. Ein Kunde löscht nur Anhänge, die er selbst hochgeladen hat. Wird ein Unterticket geschlossen, kommen seine Anhänge in das Hauptticket. Dort tragen sie die Marke „Internal". Bearbeiter sehen sie, Kunden sehen und laden sie nicht.

Ein Klick auf den Namen öffnet die Vorschau, ohne dass du die Datei herunterladen musst. Bei Bildern kannst du darin vergrößern, verkleinern und drehen. Das hilft bei einem schief fotografierten Display. Ein PDF wird im selben Fenster angezeigt, mit Seitenübersicht, Zoom und Drucken. Textdateien zeigt die Vorschau als Text. Über „Open in new tab" öffnest du die Datei im eigenen Fenster.

Ein Anhang gehört zum Vorgang und wandert mit ihm. Er steht in der Historie als „File uploaded: …". Beim Abgeben an ein anderes Team bleibt er erhalten, und beim Archivieren landet er mit in der Archivdatei.

Der Reiter „Attachments" mit zwei Dateien, darüber die rot umrandete Schaltfläche „Upload file".
Alle Dateien eines Vorgangs an einer Stelle. Die Zeile darunter nennt die erlaubten Dateitypen und die Größengrenze.Bild in voller Größe öffnen
Die Bildvorschau eines Anhangs mit den Schaltflächen zum Vergrößern, Verkleinern und Drehen oben rechts.
Die Vorschau eines Bildes. Vergrößern, verkleinern und drehen kannst du oben rechts. Heruntergeladen wird dabei nichts.Bild in voller Größe öffnen
Die Vorschau eines PDF im selben Fenster, mit Seitenübersicht links und der Werkzeugleiste des PDF-Anzeigers oben.
Ein PDF öffnet sich genauso, ohne Herunterladen und mit Seitenübersicht, Zoom und Drucken.Bild in voller Größe öffnen
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Ticket-Historie

Der Reiter „History" auf dem Ticket beantwortet die Frage: Wer hat wann was geändert? Jede Zeile nennt den Namen, das Feld, den alten Wert durchgestrichen, den neuen dahinter und den Zeitpunkt auf die Sekunde. Das Neueste steht oben.

Eingetragen wird ohne dein Zutun. Das gilt für Statuswechsel, Priorität, Zuweisung, Kategorie, Standort, Beobachter, Titel und Beschreibung, ebenso für das Anlegen als „Ticket opened", für jeden Kommentar und für jede hochgeladene Datei. Die Zahl am Reiter sagt dir vorab, wie viel Bewegung in dem Vorgang steckt.

Die Historie lässt sich nicht bearbeiten und nicht abschalten. Sie ist auch der Grund, warum ein Ticket nicht einzeln gelöscht werden kann. Beim Archivieren wandert sie mit in die Archivdatei.

Für einen Kommentar hält die Historie nur fest, dass er hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht wurde. Den Wortlaut findest du im Reiter „Comments". Ein interner Kommentar taucht in der Historie ebenfalls auf, aber nur für Bearbeiter und Administratoren.

Der Reiter „History" mit den Einträgen des Tickets: Dateien, Kommentare, Statuswechsel, Priorität, Zuweisung und ganz unten die Eröffnung. Oben stehen zwei Zeilen, die eine Regel geschrieben hat.
Rot umrandet ist der Reiter mit der Anzahl. Bei „Status" und „Priority" siehst du den alten Wert durchgestrichen neben dem neuen.Bild in voller Größe öffnen
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Status-Workflow mit konfigurierbaren Status & Übergängen

Der Status sagt, wo ein Ticket gerade steht. Mitgeliefert werden zwölf Status, darunter Open, Assigned, In Progress, Waiting for User Response, Resolved und Closed. Du findest sie unter „Settings → General Settings" im Abschnitt „Drop-down lists" hinter dem Reiter „Status". „+ Add status" legt einen eigenen an, „Edit status" öffnet einen vorhandenen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen dem Namen und der Bedeutung. Im Editor eines Status stehen unter „Meaning of this status" drei Schalter: „Counts as resolved", „Counts as closed" und „Waiting for the requester". Erst diese Schalter sagen dem System, wie es einen Status behandeln soll.

Umbenennen darfst du jeden Status, auch die mitgelieferten. Ganz unten im Editor steht unter „Translations" je Sprache ein Feld „Name". Trage dort ein, was deine Leute lesen sollen. Der technische Name dahinter bleibt unverändert. Automatik, Auswertung und die Schalter oben hängen an ihm und nicht an deiner Beschriftung. Aus „Resolved" darf also „Erledigt" werden.

Löschen geht dagegen nicht bei allen. Acht Status tragen in der Liste die Marke „Mandatory": Open, Assigned, In Progress, Resolved, Closed, Reopened, Waiting for approval und Rejected. Sie lassen sich umbenennen und umsortieren, aber nicht entfernen. Der Versuch endet mit einer klaren Meldung. An diesen Status hängen Abläufe, die sonst kommentarlos aussteigen würden. Ein Beispiel ist das automatische Schließen, das einen Status als Ausgangspunkt braucht, der als gelöst zählt.

Zwei Status gehören dem System selbst. „Waiting for approval" und „Rejected" tragen die Marke „System only". Sie entstehen aus einem Antragsverfahren. Von Hand kann sie deshalb niemand setzen.

Was die drei bewirken: Ein Status, der als gelöst zählt, schließt das Ticket nach 24 Stunden von selbst. Ein Status, der als geschlossen zählt, ist der Endzustand, in den dabei umgestellt wird. „Waiting for the requester" heißt, dass auf den Melder gewartet wird. Es heißt nicht, dass auf ein anderes Team oder auf einen Dienstleister gewartet wird. An dieser Angabe hält die SLA-Uhr an, wenn du sie so eingestellt hast.

Darunter steht „Allowed transitions to new status". Hier hakst du an, welche Status von diesem aus erreichbar sind. Lässt du alles leer, ist nichts gesperrt. Hakst du etwas an, ist jeder andere Weg zu. So baust du einen Ablauf, der sich nicht überspringen lässt. Aus „Open" geht es dann zum Beispiel nur nach „In Progress" oder „Assigned", aber nicht direkt nach „Closed".

Die übrigen Schalter im Editor sind schnell erklärt. Die Farbe gilt für die Liste, „Sort order" für die Reihenfolge. „Show status in new ticket form" entscheidet, ob man diesen Status beim Anlegen überhaupt wählen kann. „Requires comment in dialog" erzwingt eine Begründung. „System only" ist für Status, die nur das System selbst setzen darf.

Bis zu vier Status stehen am Ticket als Schaltflächen unter „Change Status to:". Du wählst sie im Editor mit dem Schalter „Set as primary status (max. 4)". Als Werkseinstellung sind das In Progress, Waiting for User Response, Waiting for Service Provider Response und Resolved. Alle anderen Status findest du unter „More statuses".

Die allgemeinen Einstellungen mit dem rot umrandeten Reiter „Status" und der Liste aller Status.
„Settings → General Settings", Reiter „Status". Jeder Status steht dort mit seinem technischen Namen und seinen Merkmalen.Bild in voller Größe öffnen
Der Dialog „Edit status" mit den Schaltern unter „Meaning of this status" und der Liste „Allowed transitions to new status".
Im Editor stehen oben Aussehen und Verhalten, in der Mitte die Bedeutung und unten die erlaubten Übergänge.Bild in voller Größe öffnen
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Haupt- und Unterkategorien sind pro Team frei konfigurierbar

Voraussetzung: Du brauchst mindestens ein Team. Die Kategorie-Seite heißt nach ihrem Team, es gibt sie also erst, wenn ein Team existiert.

Kategorien wählt der Anfragende oder der Bearbeiter beim Anlegen eines Tickets aus. Nach ihnen wertest du später aus. Jedes Team hat seine eigenen Kategorien. Der Helpdesk sortiert nach anderen Dingen als die Netzwerk-Abteilung, und keiner sieht die Listen des anderen.

Du findest sie unter „Settings" als Eintrag „<Teamname> Categories". Im Beispiel heißt das Team „Helpdesk", der Eintrag also „Helpdesk Categories".

Die Seite hat drei Karten: „Main categories", „Subcategories" und „Links". Am schnellsten geht es so: den englischen Namen in das Feld „EN (required)" schreiben und auf „+ New main category" oder „+ New subcategory" klicken. Die Übersetzung in die anderen Sprachen machst du später in einem Zug über die Übersetzungsseite. Hier musst du dafür nichts vorbereiten.

Hast du viele Kategorien vor dir, nimm den Weg über die Datei. „Export JSON" lädt die Struktur herunter. Auf einem frisch installierten System ist die Datei leer und zeigt dir nur den Aufbau. Du füllst sie aus, von Hand oder mit Hilfe einer KI, speicherst sie und lädst sie über „Import JSON" wieder hoch. Zum Umbenennen taugt der Weg nicht. Namen änderst du im Feld der jeweiligen Kategorie und bestätigst mit „Save" daneben. Das sagt dir die Seite auch selbst.

Die dritte Karte, „Links", ist die eigentliche Arbeit. Oben wählst du eine Hauptkategorie, darunter hakst du die Unterkategorien an, die dazu passen, und speicherst mit „Save links". Eine Unterkategorie darf an mehreren Hauptkategorien hängen. „Malfunction" brauchst du deshalb genau einmal und benutzt sie bei Printer, Network, Meeting-Room und Notebook wieder.

Danach stehen die Kategorien im Ticket zur Auswahl. Löschen kann fehlschlagen, solange Tickets die Kategorie benutzen. Das ist Absicht, sonst verlören alte Tickets ihre Einordnung. Löst du eine Verknüpfung, lassen sich Tickets mit diesem Paar trotzdem weiter speichern. Geprüft wird nur eine neu gewählte Kategorie.

Gibst du ein Ticket an ein anderes Team ab, bleibt seine Einordnung erhalten. Das gilt auch dann, wenn das neue Team diese Kategorien gar nicht führt. Sie steht dann mit ihrer Herkunft im Feld, etwa „Meeting-Room · von Helpdesk", und ist ausgegraut. Das neue Team sieht, als was der Vorgang bisher lief, kann diesen Eintrag aber nicht selbst vergeben. Zum Umsortieren wählst du aus der eigenen Liste. Dann verlangt das System Haupt- und Unterkategorie gemeinsam.

Das geöffnete Einstellungsmenü, der Eintrag „Helpdesk Categories" ist rot umrandet.
Unter „Settings" heißt der Eintrag nach dem Team, hier also „Helpdesk Categories".Bild in voller Größe öffnen
Die Seite „Settings · Manage categories" mit den Karten „Main categories" und „Subcategories".
So sieht die Seite aus: Hauptkategorien links, Unterkategorien rechts. Die Karte „Links" liegt weiter unten auf derselben Seite.Bild in voller Größe öffnen
Das Feld „EN (required)" mit dem Wort „Beamer" und die Schaltfläche „New main category", beide rot umrandet.
Einzeln anlegen: englischer Name ins Feld „EN (required)", dann auf „+ New main category" darunter klicken. In der Karte „Subcategories" heißt die Schaltfläche „+ New subcategory".Bild in voller Größe öffnen
Die Karte „Main categories" mit den rot umrandeten Schaltflächen „Export JSON" und „Import JSON".
Für viele auf einmal: Struktur herunterladen, ausfüllen, wieder hochladen. Die Karte „Subcategories" daneben hat dieselben beiden Schaltflächen.Bild in voller Größe öffnen
Die Karte „Links": „Printer" ist ausgewählt, die Unterkategorien Consumables, Malfunction und New request sind angehakt.
„Printer" ausgewählt, passende Unterkategorien angehakt, dann „Save links". „Malfunction" hängt gleichzeitig an drei weiteren Hauptkategorien.Bild in voller Größe öffnen
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Wie das Ticket hereingekommen ist

Jedes Ticket trägt einen Eingangskanal. Er steht im Formular und später auf der Karte „Actions" unter „How the request came in". Er beantwortet eine Frage, die in der Auswertung schnell wichtig wird: Kommt die Arbeit über das Portal herein oder über das Telefon?

Wählbar ist nur, was ein Mensch weiß und das System nicht: „Phone" und „Entered by an agent". Die beiden anderen Werte vergibt das System selbst. „Self-service" steht dort, wenn der Anfragende das Ticket im Portal angelegt hat, und „E-mail", wenn es aus einer eingehenden Mail entstanden ist. Legt ein Bearbeiter ein Ticket an, steht im Formular zunächst „Entered by an agent".

Einen Kanal, den das System gesetzt hat, kann danach niemand mehr ändern. Am Feld steht dann „Recorded by the system. It cannot be changed." Sonst würde das Feld genau die Aussage verlieren, für die es da ist. An einem telefonisch erfassten Ticket darfst du alles andere weiter ändern.

Setzen darf den Kanal nur ein Bearbeiter oder Administrator. Für den Anfragenden wäre es eine Angabe über den eigenen Vorgang, und die Auswertung müsste sich darauf verlassen.

„E-mail" setzt voraus, dass ein Postfach angebunden ist. Das gehört zur Professional-Edition. Die übrigen drei Kanäle gibt es in beiden Editionen.

Der Ausschnitt des Formulars mit Status, Priorität und der rot umrandeten, aufgeklappten Liste des Felds „How the request came in".
Beim Anlegen steht der Kanal zwischen Priorität und Beobachtern. Zur Auswahl stehen nur „Phone" und „Entered by an agent".Bild in voller Größe öffnen
Die Karte „Actions" eines Tickets, das Feld „How the request came in" steht auf „Phone" und ist rot umrandet.
Am Ticket steht der Kanal auf der Karte „Actions". Hier ist es ein Fall, den der Bearbeiter nach einem Anruf erfasst hat.Bild in voller Größe öffnen
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Spalten der Ticketliste selbst wählen

Jeder stellt seine Ticketliste selbst zusammen. Neben „Filter" steht dafür die Schaltfläche „Columns". Sie öffnet den Dialog „Choose columns".

Im Dialog setzt du einen Haken bei jeder Spalte, die du sehen willst. Mit den Pfeilen daneben legst du die Reihenfolge fest. „#" und „Title" sind immer dabei. Die Breite einer Spalte ziehst du in der Liste direkt am Rand des Spaltenkopfs.

Mit „Save" wird die Auswahl in deinem Benutzerkonto gespeichert. Sie gilt deshalb auf jedem Rechner und bleibt nach dem Abmelden erhalten. „Default columns" stellt die Liste wieder so her, wie sie als Werkseinstellung aussieht.

Reicht der Platz nicht für alle Spalten, fallen zuerst die ganz rechts weg. „#", „Title" und „Status" bleiben immer stehen. Was dir am wichtigsten ist, schiebst du also nach vorn.

Mit Professional stehen auch deine eigenen Felder zur Auswahl. Sie erscheinen im Dialog unter ihrem Namen, hier zum Beispiel „Asset tag".

Kunden können ihre Liste genauso einrichten, bekommen aber weniger Spalten angeboten. „Team", „Created by", „Last activity", „Status changed at", „Deadline", „Follow-up" und „Time" fehlen dort. Auch Felder, die du vor Kunden verborgen hast, erscheinen nicht als Spalte.

Auf dem Smartphone gibt es die Schaltfläche nicht. Dort zeigt die Liste die Spalten, für die Platz ist.

Die Ticketliste mit den Spalten #, Title, Status, Assigned, Priority, Category und Asset tag. Die Schaltfläche „Columns" ist rot umrandet.
„Assigned" steht hier direkt hinter dem Status, „Follow-up" ist abgewählt. „Created" ist ebenfalls gewählt, passt aber nicht mehr in die Breite.Bild in voller Größe öffnen
Der Dialog „Choose columns" mit Haken und Pfeilen je Spalte und den Schaltflächen „Default columns", „Cancel" und „Save".
Oben stehen die gewählten Spalten in ihrer Reihenfolge, darunter alle übrigen.Bild in voller Größe öffnen
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Ein Ticket an ein anderes Team abgeben

Nur Professional

Voraussetzung: Beide Wege setzen ein zweites Team voraus. Den Wechsel sieht der Kunde im Verlauf nicht. Für ihn bleibt es ein Vorgang mit einer Nummer, egal wie viele Teams daran gearbeitet haben. Den neuen Status „Open" nach einer Abgabe sieht er im Kopf des Tickets.

Auf dem Ticket stehen dafür zwei Schaltflächen nebeneinander, und der Unterschied steht klein darunter. „Involve another team": Du bleibst zuständig, das andere Team arbeitet in einem verknüpften Ticket zu. „Escalate to another team": Das andere Team übernimmt.

Beim Abgeben wandert die Zuständigkeit, ohne dass ein zweites Ticket entsteht. Dein Team behält Leserecht und darf weiter kommentieren, aber nichts mehr ändern. Genau das sagt dir der Dialog, bevor du bestätigst. Dort wählst du das Zielteam und kannst einen Grund mitgeben.

Beim Einbeziehen bleibt dein Ticket in deiner Hand und bekommt ein Unterticket im anderen Team. Dein Ticket geht in den Status „Waiting for other team". Schließt das andere Team seines, kommt deines als „Back from other team" zurück. Du musst also nicht nachfragen, ob dort etwas passiert ist. Die Anhänge des Untertickets kommen dabei in dein Ticket. Sie tragen dort die Marke „Internal", und der Kunde sieht sie nicht.

Die Kategorien des abgebenden Teams bleiben am Ticket stehen, auch wenn das neue Team sie gar nicht führt. Sie erscheinen dort mit ihrer Herkunft und ausgegraut. Das neue Team sieht damit, als was der Fall bisher lief, und ordnet ihn bei Bedarf in die eigene Liste um.

Abgeben darf nur, wer gerade zuständig ist. Eine frühere Station sieht den Vorgang weiterhin, kann ihn aber nicht ein zweites Mal weiterreichen. Sie kann kommentieren, das Ticket aber nicht wieder an sich ziehen.

In der Liste deines Teams steht das Ticket danach als „Waiting for other team", solange das andere Team daran arbeitet. Der Haken „Also show tickets this team handed over" ist als Werkseinstellung gesetzt, und jeder Benutzer behält seine eigene Wahl. Für das andere Team beginnt das Ticket als „Open".

Wer eskaliert, wird Beobachter des Tickets. Das sagt der Dialog, bevor du bestätigst. Als Beobachter bekommst du eine Mail, wenn sich der Status ändert, das Ticket geschlossen wird oder jemand kommentiert. Wie jeder Beobachter trägst du dich mit „Stop observing" wieder aus.

Die beiden rot umrandeten Schaltflächen „Involve another team" und „Escalate to another team" mit ihren Erklärungen darunter.
Zwei Wege, sichtbar getrennt: mitarbeiten lassen oder übergeben. Der Unterschied steht direkt an der Schaltfläche.Bild in voller Größe öffnen
Der Dialog „Escalate to another team?" mit der Auswahl des Zielteams und dem Feld „Reason (optional)".
Der Dialog nennt die Folge, bevor du bestätigst: kein zweites Ticket, Leserecht bleibt, ändern darf nur noch das neue Team.Bild in voller Größe öffnen
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Benutzerdefinierte Felder

Nur Professional

Fehlt dir im Ticket eine Angabe, legst du sie selbst an. Das kann die Inventarnummer sein, das Ende der Garantie oder die Kostenstelle. Unter „Settings → Ticket Settings" steht ganz unten die Karte „Custom fields", die Schaltfläche heißt „Add custom field".

Im Dialog gibst du einen Namen und einen Feldtyp an: „Text", „Multiline text", „Integer", „Decimal", „Date" oder „Yes / No". Der Typ bestimmt, was eingegeben werden kann. Ein Datumsfeld nimmt kein „nächste Woche" an. Deshalb kannst du später danach auswerten.

Unter „Scope" entscheidest du, wo das Feld gilt: „All teams (including new ones)" oder „Selected teams only". Die erste Wahl greift auch für Teams, die es heute noch gar nicht gibt.

Die drei Schalter unter „Defaults" heißen „Mandatory by default", „Hidden for customer by default" und „Not editable by customer by default". Sie gelten für ein Feld nur, solange in der Feldsteuerung auf derselben Seite für dieses Feld nichts gespeichert ist. Sobald du es dort festlegst, gilt die Feldsteuerung.

Am Ticket stehen die Zusatzfelder in einer eigenen Karte „Additional information", zwischen Beschreibung und Kommentaren. Ohne Vorlage zeigt das Formular alle Zusatzfelder des Teams. Wählst du beim Anlegen eine Vorlage, zeigt es genau die Felder, die diese Vorlage aufführt, und zwar in ihrer Reihenfolge.

Eine Vorlage kann ein Feld zusätzlich zur Pflicht machen. Was der Administrator für Kunden verborgen hat, bleibt verborgen, auch wenn eine Vorlage es aufführt. Ein Pflichtfeld, das eine Vorlage nicht aufführt, fragt das Formular nicht ab. Für Tickets mit dieser Vorlage entfällt diese Pflicht.

Wie viele Zusatzfelder ein Team haben darf, steht unter „Settings → General Settings" in der Karte „Custom fields limit". Weg bekommst du ein Feld mit „Deactivate". Es verschwindet aus dem Formular, seine Werte bleiben aber an den alten Tickets stehen. Mit dem Schalter „Show deactivated" holst du es wieder in die Liste.

Die Karte „Custom fields" mit drei Feldern und der rot umrandeten Schaltfläche „Add custom field".
Die Liste der Zusatzfelder liegt unter „Settings → Ticket Settings", ganz unten auf der Seite.Bild in voller Größe öffnen
Der Dialog „New custom field" mit Name, Feldtyp, Geltungsbereich und den drei Voreinstellungen.
Ein Feld braucht Name, Feldtyp und Geltungsbereich. Die drei Schalter darunter sind Voreinstellungen.Bild in voller Größe öffnen
Die Karte „Additional information" auf einem Ticket mit den Feldern „Asset tag", „Warranty until" und „Cost centre".
So sieht der Bearbeiter die Zusatzfelder: eine eigene Karte am Ticket, direkt unter der Beschreibung.Bild in voller Größe öffnen
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Beobachter

Manchmal soll jemand einen Vorgang mitlesen, ohne ihn zu bearbeiten: der Teamleiter bei einem heiklen Fall oder die Kollegin, die nächste Woche Vertretung macht. Dafür gibt es Beobachter. Auf dem Ticket steht das Feld „Observers" auf der Karte „Actions", die Schaltfläche heißt „Add observer". Im Formular „Create new ticket" steht dasselbe Feld. Am Ticket wird eine Änderung dort mit „Save" in der Karte „Details" gespeichert.

Zur Auswahl stehen nur Bearbeiter und Administratoren des Teams, dem das Ticket gehört. Ein Kunde kann kein Beobachter sein. Er bekäme sonst Post über interne Vorgänge.

Ein Beobachter bekommt eine E-Mail, wenn sich am Ticket etwas tut: neuer Kommentar, geänderter Status, neue Zuweisung, geänderte Felder. Verschickt wird nicht sofort, sondern gebündelt: Nach der letzten Änderung wartet das System eine Minute und schickt dann EINE Mail über alles, was in dieser Zeit passiert ist. Wer ein Ticket in einem Rutsch bearbeitet, löst also keine sieben Mails aus. Kommen in dieser Zeit mehrere Kommentare, stehen alle in der Mail.

Wer beobachtet, steht in der Historie: Ein Wechsel wird wie jede andere Änderung mit altem und neuem Stand festgehalten.

Beobachter eintragen gehört zu Basic. Die Mail an Beobachter ist Professional, denn sie braucht den Mailversand. Ohne ihn kannst du Beobachter eintragen, aber es geht nichts hinaus. Ein Beobachter kann sich mit dem Knopf „Stop observing" selbst austragen. Dafür braucht er kein Recht, das Ticket zu ändern.

Ein Beobachter kommt auch von selbst dazu: Wer ein Ticket mit „Escalate to another team" abgibt, wird Beobachter. So erfährt er, was das andere Team damit macht.

Die Karte „Actions" eines Tickets mit dem rot umrandeten Bereich „Observers": die Schaltfläche „Add observer" und darunter ein Bearbeiter.
Der Beobachter steht auf der Karte „Actions". Das Ticket ist niemandem zugewiesen. Beobachten und bearbeiten sind zwei verschiedene Dinge.Bild in voller Größe öffnen
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Gleichzeitig am selben Ticket arbeiten

Arbeiten zwei Personen gleichzeitig am selben Ticket, kann das spätere Speichern das frühere überschreiben. Bemerken würde das niemand. Deshalb zeigt das Ticket, wer es gerade noch offen hat. Außerdem weist es ein Speichern ab, das auf einem veralteten Stand beruht.

Der Hinweis steht im Kopf des Tickets. „Marco Rossi is viewing this ticket" heißt, dass Marco das Ticket offen hat. „Marco Rossi is actively editing this ticket" heißt, dass er darin ungespeicherte Eingaben hat. Das kann eine angefangene Antwort sein, ein Kommentar, den er gerade ändert, Titel oder Beschreibung im Bearbeitungsmodus, eine Wiedervorlage, ein Zusatzfeld oder eine Zeitbuchung. Dazu zählen auch geänderte Felder in den Karten „Actions" und „Details", solange sie nicht mit „Save" gespeichert sind. Ein offenes Fenster am Ticket zählt ebenfalls. Das sind die Fenster „Involve another team?", „Escalate to another team?", „Close ticket", „Resolve incident" und „Start a workflow". Dazu kommt das Fenster für den Kommentar zu einem Statuswechsel. Nach zwei Minuten ohne Eingabe zeigt der Hinweis wieder „viewing". Das gilt auch, wenn der Entwurf noch dasteht.

Haben mehrere Kollegen das Ticket offen, fasst der Hinweis sie zusammen, zum Beispiel „Marco Rossi and 2 more are viewing this ticket". Zeigst du auf den Hinweis, siehst du alle Namen. Sobald jemand aktiv bearbeitet, zählt die Zeile nur noch die Bearbeitenden. Dich selbst siehst du nie. Hast du das Ticket in zwei Tabs offen, zählst du einmal. Hast du das Ticket nur in einem verdeckten Tab offen, verschwindest du nach etwa einer Minute aus dem Hinweis der anderen.

Speichert ein Kollege eine Änderung, steht dort „Marco Rossi changed this ticket" mit der Schaltfläche „Refresh" daneben. Ein neuer Kommentar von jemand anderem zeigt „Marco Rossi added a comment". Stammt die Änderung von keiner Person, etwa von einer Automatisierungsregel oder einer eingegangenen E-Mail, steht dort „This ticket was changed". Der Hinweis bleibt stehen, bis du neu lädst.

„Refresh" lädt den aktuellen Stand des Tickets, also Status, Zuweisung, Felder und Historie. Die ganze Seite lädt dabei nicht neu. Deine ungespeicherten Eingaben bleiben. Eine angefangene Antwort bleibt im Antwortfeld stehen. Ein offener Titel oder eine offene Beschreibung behält deinen Text. Hat sich der gespeicherte Text inzwischen geändert, steht darunter „The saved text has changed in the meantime.". Speicherst du dann, ersetzt dein Text den gespeicherten. Die Schaltfläche „Refresh" im Kopf des Tickets macht dasselbe.

Speicherst du trotzdem auf einem veralteten Stand, wird das Speichern abgewiesen. Es öffnet sich das Fenster „Ticket changed in the meantime". Hat eine Person die Änderung gemacht, nennt es ihren Namen. Deine Änderung ist nicht gespeichert. Klicke auf „Refresh", prüfe deine Änderung gegen den aktuellen Stand und speichere erneut. Das gilt für jede Änderung am Ticket selbst, zum Beispiel Status, Zuweisung, Priorität, die Karte „Details" und Zusatzfelder.

Kommentare werden nie abgewiesen. Zwei Antworten überschreiben sich nicht. Beide landen am Ticket. Dasselbe gilt für Anhänge und Zeitbuchungen. Auch Sammelaktionen auf der Ticketliste und Automatisierungsregeln werden nicht gegen den Stand geprüft. Sie ändern das Ticket direkt. Wer es offen hat, sieht danach den Hinweis.

Kunden sehen nichts davon. Sie erscheinen nicht im Hinweis. Sie sehen auch nicht, wer an ihrem Ticket arbeitet.

Wer ein Ticket offen hat, steht nur im Arbeitsspeicher des Servers. Etwa eine Minute nachdem die Person das Ticket verlassen hat, ist der Eintrag weg. In ein Protokoll wird davon nichts geschrieben. Das Ticket speichert, wer es zuletzt geändert hat. Dieser Eintrag gehört zur Datenauskunft für diese Person. Wird die Person anonymisiert, wird er entfernt.

Mehr dazu in der Karte: Datenauskunft zu einer Person, Personen anonymisieren

Der Kopf eines Tickets mit dem rot umrandeten Hinweis „Marco Rossi is actively editing this ticket" unter dem Titel.
Der Hinweis steht unter dem Titel des Tickets. Hier hat Marco Rossi ungespeicherte Eingaben.Bild in voller Größe öffnen
Der Kopf eines Tickets mit dem Hinweis „Marco Rossi changed this ticket" und der rot umrandeten Schaltfläche „Refresh" daneben.
Marco Rossi hat gespeichert, während das Ticket offen war. „Refresh" lädt den aktuellen Stand.Bild in voller Größe öffnen
Das Fenster „Ticket changed in the meantime" mit dem Namen Marco Rossi und der rot umrandeten Schaltfläche „Refresh".
Dieses Fenster erscheint, wenn du auf einem veralteten Stand speicherst. Deine Änderung ist nicht gespeichert.Bild in voller Größe öffnen
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Tickets aus E-Mails, Antworten und Rückmeldungen

Nur Professional

Voraussetzung: Bei Google und Gmail brauchst du ein App-Passwort. Es setzt die Zwei-Faktor-Anmeldung voraus. Die normalen Kontodaten weist Google ab. Microsoft 365 geht derzeit gar nicht. Dort ist die einfache Anmeldung für IMAP abgeschaltet, und App-Passwörter helfen nicht weiter.

Der Mailkanal ist ein Weg mit zwei Richtungen, und beide gehören zusammen. Aus einer eingehenden Mail entsteht ein Ticket, deine Antwort geht als Mail hinaus, und die Antwort des Anfragenden landet als Kommentar im selben Ticket. Ein zweites Ticket entsteht dabei nicht.

Eine Antwort landet nur dann am bestehenden Ticket, wenn die Mail die Kennung des Vorgangs im Betreff trägt oder die Antwort-Kopfzeilen des Mailprogramms mitschickt. Eine Mail ohne beides beginnt einen neuen Fall. Sonst könnten zwei fremde Vorgänge zusammenlaufen, nur weil der Betreff zufällig gleich lautet.

Alles dazu steht unter „Settings → E-Mail Settings". Die obere Karte „SMTP settings" ist der Weg nach draußen: Host, Port, „Use SSL", Benutzer und Passwort, dazu Absenderadresse und Absendername. Mit „Send test e-mail" schickst du dir eine Probe. Erst speichern, dann testen. Das sagt die Karte auch.

Die Karte „IMAP settings" ist der Weg herein: Host, Port, der Abrufabstand unter „Poll interval" und die beiden Ordner. Den Ordnernamen musst du nicht raten. „Read from server" holt die tatsächlich vorhandenen Ordner deines Postfachs zur Auswahl, „Create on server" legt einen neuen an. Das Feld übernimmt danach den Pfad, den dein Mailserver dafür benutzt. Der eine schreibt „INBOX/Processed", der andere „INBOX.Processed". Beide meinen dasselbe.

Der „Processed folder" nimmt die Mails auf, die das System beiseitelegt. Das sind Mails gesperrter Absender, automatisch erzeugte Mails und Mails, die ein Ablauf mit „Move to folder" ohne eigenen Ordner verschiebt. Lässt du ihn leer, bleiben sie im Posteingang liegen. Darunter stellst du mit „Hour" und „Minute" ein, wann aufgeräumt wird, und mit „Retention (days)", wie alt eine Mail werden darf. Ohne diese Angaben wächst das Postfach weiter.

Postfächer gehören dem Team, nicht dem System. Unter „Team mailboxes" trägt jedes Team seine eigene Adresse mit Passwort ein. Diese Adresse ist zugleich der Absender der Mails dieses Teams. Der Anfragende antwortet also dorthin, wo auch abgeholt wird.

Der wichtigste Teil ist der Arbeitsablauf. Ein eingerichtetes Postfach allein tut gar nichts. Gibt es für ein Team keinen eingeschalteten Ablauf, wird das Postfach nicht einmal abgerufen. Es entsteht kein Ticket, es geht keine Empfangsbestätigung hinaus, und die Mails bleiben liegen. Die automatische Antwort an deine Kunden gibt es ausschließlich hier, und du richtest sie selbst ein. Das ist Absicht, damit das System nicht ungefragt an jede Absenderadresse schreibt.

Unter „E-Mail workflows" wählst du oben das Team und legst mit „+ Add workflow" einen Ablauf an. Er bekommt einen Namen, den nur du siehst, und einen Schalter „Enabled". Dazu kommen zwei Angaben, wann er greift. „Match" entscheidet, ob alle Bedingungen zutreffen müssen oder eine genügt. „Stop after match" beendet den Durchlauf, sobald dieser Ablauf getroffen hat. Ein weiter unten stehender Ablauf kommt dann nicht mehr an die Reihe. Die Reihenfolge änderst du mit den Pfeilen daneben.

Unter „When?" steht die Bedingung selbst. „Every e-mail in this mailbox" nimmt jede Mail, „Only when subject or text contains" verlangt ein Wort im Betreff oder im Text. Über „Advanced" wird es genauer. Dort wählst du, worauf geschaut wird: „Subject or body", „Subject", „Body", „Sender (From)" oder „Recipient (To/Cc)". Daneben wählst du, wie verglichen wird: „Contains", „Equals" oder „Regex". So trennst du zum Beispiel Meldungen an eine Sammeladresse von allem anderen.

Darunter stehen fünf Aktionen als Schalter. Sie sind der eigentliche Inhalt des Ablaufs. Was nicht eingeschaltet ist, passiert nicht.

„Create or append ticket" macht aus der Mail ein Ticket. Steht die Kennung im Betreff, hängt es die Mail stattdessen als Kommentar an das bestehende Ticket. Ohne diese Aktion entsteht aus einer Mail nie ein Vorgang.

„Set fields" setzt beim Anlegen gleich Priorität, Status, Haupt- und Unterkategorie, zuständiges Team und Bearbeiter. Alles, was auf „— Keep default —" steht, bleibt so, wie es ohne Ablauf wäre.

„Auto-reply" ist die Empfangsbestätigung an den Absender. Ist dieser Schalter aus, bekommt dein Kunde keine Empfangsbestätigung, egal wie gut der Rest eingerichtet ist. Auch „Send mail" kann an den Absender schreiben. Das zeigt die nächste Aktion.

„Send mail" verschickt eine zusätzliche Mail, wahlweise an den Absender der eingegangenen Mail oder an ausgewählte Teammitglieder und feste Adressen. Sie hat eigene „Send conditions". Lässt du die leer, geht sie bei jedem Durchlauf dieses Ablaufs hinaus.

„Move to folder" räumt die abgearbeitete Mail in einen Ordner. Bleibt das Feld leer, gilt der allgemeine „Processed folder" aus den IMAP-Einstellungen weiter oben.

Die Aktion „Auto-reply" im Einzelnen: Den Betreff baust du aus Bausteinen. „Original subject {originalSubject}" übernimmt den Betreff der eingegangenen Mail, „Ticket reference {ticketTag}" setzt die Kennung des Vorgangs ein. Aus beidem wird zum Beispiel „Printer problem [TICKET-99-a1b2c3]".

Die Kennung wird nicht von selbst angehängt. Sie steht nur da, wo du {ticketTag} hinschreibst. {ticketId} setzt nur die nackte Nummer ein, und an ihr erkennt das System keine Antwort. Fehlt die Kennung im Betreff, ordnet das System eine Antwort trotzdem zu, wenn sie die Antwort-Kopfzeilen der Bestätigung mitschickt. Erst eine Mail ohne beides wird ein neues Ticket.

Der Text darunter ist deine Bestätigung. Schreib ihn auf Englisch: Er läuft über denselben Export/Import wie alle anderen Texte, und nur so lässt er sich in die anderen Sprachen übersetzen. Lässt du ihn leer, verschickt das System seinen eigenen Standardtext. Dieselben Platzhalter sind auch hier erlaubt.

„Reply language" bestimmt, in welcher Sprache Betreff und Text hinausgehen: „Standard English" nimmt das Englische, „Fixed language" eine feste Sprache deiner Wahl, „Assigned agent's language" die Sprache des zugewiesenen Bearbeiters und „Team default language" die Standardsprache des Teams. Die Übersetzungen selbst pflegst du auf der Sprachen-Seite.

Ein Rat steht auch im System über der Karte: Alles, was zu einem Fall gehört, gehört in EINEN Ablauf. Nur Aktionen desselben Ablaufs kennen das gerade erzeugte Ticket. Die Bestätigung kann seine Nummer deshalb nennen, eine Aktion aus einem zweiten Ablauf nicht.

Der ganze Mailkanal gehört zur Professional-Edition, für den Eingang wie für den Ausgang. In Basic verschickt und empfängt das System keine E-Mails. Die Tickets entstehen dort über das Portal, das Telefon und den Bearbeiter.

Die Karte „SMTP settings" mit Host, Port, Benutzer, Passwort, Absenderadresse und der Schaltfläche „Send test e-mail".
Der Weg nach draußen. Jedes Feld hat seine Erklärung darunter. Die Portangaben 587 und 465 stehen dort ausdrücklich.Bild in voller Größe öffnen
Die Karte „IMAP settings" mit den rot umrandeten Schaltflächen „Read from server" und „Create on server".
Den Ordner nicht tippen, sondern holen: „Read from server" listet die echten Ordner, „Create on server" legt einen neuen unter dem Posteingang an.Bild in voller Größe öffnen
Der Abschnitt „Team mailboxes" mit den Postfächern der Teams Helpdesk und Network, die Adressen rot umrandet.
Je Team ein Postfach. Die Adresse ist zugleich der Absender. Deshalb steht sie hier und nicht in den allgemeinen Einstellungen.Bild in voller Größe öffnen
Ein Arbeitsablauf mit Name, „Match", „Stop after match", der Bedingung unter „When?" und den fünf rot umrandeten Aktionsschaltern.
Die fünf Aktionen sind rot umrandet. In diesem Beispiel sind „Create or append ticket", „Auto-reply" und „Move to folder" an, „Set fields" und „Send mail" aus. Ohne einen solchen Ablauf wird das Postfach gar nicht erst abgerufen.Bild in voller Größe öffnen
Die Aktion „Auto-reply" mit dem rot umrandeten Betreff-Feld, den Bausteinen, dem englischen Text und der Auswahl der Antwortsprache.
Im Betreff stehen die Bausteine „{originalSubject} {ticketTag}". Daran erkennt das System später die Antwort des Kunden. Darunter stehen der Text und die Antwortsprache, hier die des zugewiesenen Bearbeiters.Bild in voller Größe öffnen

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