Ein Team ist eine Zuständigkeit und kein Ordner. Es hat eigene Kategorien, eigene Fristen und eigene Mitglieder. Der Kunde sieht davon genau ein Team. Alles Weitere hängt daran, wer welches Konto hat und was dieses Konto darf.
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Teams anlegen und einstellen
Die Teams liegen unter „Settings → Teams". Links steht die Liste, rechts die Einstellungen des Teams, das du angeklickt hast. Die Zahl hinter dem Namen ist die Zahl seiner Mitglieder.
Ein neues Team bekommt seinen Namen im Feld „Team name". Darunter kannst du unter „Copy categories from" ein vorhandenes Team wählen. Dann startet das neue Team mit denselben Haupt- und Unterkategorien. „Create team" legt es an.
Das erste Team ist das Team der Kunden. Jedes weitere ist ein Fachteam dahinter. Einem Melder ist nicht zuzumuten, selbst die zuständige Abteilung zu wählen. Er legt sein Ticket beim ersten Team ab, und von dort wird es weitergegeben.
Umstellen kannst du das jederzeit. Die Karte „Customer permissions" legt je Team fest, was Kunden dort dürfen. Sie hat zwei Schalter: „Can create new tickets and see their own tickets" und „Can see their own tickets of this team in the dashboard and in reports". Sobald einer davon an ist, sehen Kunden das Team. Nur wenn beide aus sind, taucht das Team beim Kunden gar nicht auf.
Die Karte „Agent Permissions" gilt für die Bearbeiter dieses Teams. Sie hat drei Schalter: Tickets verwalten, Kategorien verwalten und die Berichte dieses Teams sehen. Ohne den ersten kann ein Bearbeiter in diesem Team keine Tickets anlegen, bearbeiten oder kommentieren und keine Anhänge hochladen. Ohne den zweiten verschwindet der Eintrag mit den Kategorien des Teams aus seiner Seitenleiste. Ohne den dritten lassen die Berichte dieses Team weg. Jede Änderung steht im „Audit log" des Teams.
Die Karte „Agents" führt die Mitglieder. Trotz der Überschrift stehen dort auch die Kunden des Teams. Über die Auswahl darüber und „Add Agent" kommt jemand dazu, mit „Remove" wieder heraus. Wer hinzugefügt oder entfernt wird, muss sich einmal ab- und wieder anmelden.
„Default e-mail language" ist die Sprache, in der dieses Team schreibt. Sie greift, wenn eine Mailregel „Team default language" wählt.
Der Schalter „Active" nimmt ein Team aus dem Betrieb. Es verschwindet aus der Seitenleiste und steht in keiner Auswahl mehr. Gelöscht ist es damit nicht.
„Delete" entfernt ein Team nur, solange kein Ticket mehr offen ist. Sonst nennt das System den Grund und tut nichts.
Die Karte „Audit log" hält jede Änderung am Team fest, mit Name und Zeitpunkt.
Basic führt ein Team. Professional kennt keine Grenze.
Die roten Rahmen liegen auf den beiden Teams. Ein Klick darauf wechselt, was rechts steht. Die Zahl am Rand ist die Zahl der Mitglieder.Bild in voller Größe öffnenName eintragen, wahlweise die Kategorien eines vorhandenen Teams übernehmen, dann „Create team".Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf den beiden Überschriften. Diese Schalter gelten nur für dieses eine Team.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf „Add Agent". Hinter der Marke an jedem Namen steht die Rolle, und die Karte führt auch die Kunden des Teams.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf der Überschrift. Jede Zeile nennt die Änderung, wer sie gemacht hat und wann.Bild in voller Größe öffnen
2
Administratoren und Bearbeiter anlegen
Die Konten liegen unter „User management". Die Liste zeigt Name und Anmeldenamen, die E-Mail-Adresse, das Team mit der Abteilung darunter und die Rolle.
„New user" öffnet das Formular. Pflicht sind Vorname, Nachname, Anmeldename und E-Mail-Adresse. Dazu kommt ein Passwort. Mit Professional kannst du stattdessen den Haken „Send login details by e-mail" setzen.
Mit dem Haken vergibst du kein Passwort. Der neue Benutzer bekommt eine Mail mit seinem Anmeldenamen und einem zeitlich begrenzten Link und setzt sein Passwort selbst. Passwörter verschickt das System nie.
Die Rolle entscheidet alles Weitere. „Admin" und „Agent" sind beide Bearbeiter und zählen auf dasselbe Kontingent. Ein Administrator darf als Werkseinstellung mehr. Fast jede einzelne Berechtigung lässt sich umstellen. Die Ausnahmen stehen in der Karte „Rollen und das Berechtigungskonzept". Die Rolle „Admin" vergibt oder entzieht nur ein Administrator. Das gilt auch am eigenen Konto. „Edit user" ändert nur das Team, das im Formular steht. Teams, in die die Person über „Add Agent" gekommen ist, bleiben erhalten.
Basic hat zwei Bearbeiter-Plätze. Wie du sie verteilst, ist deine Sache: entweder ein Administrator und ein Bearbeiter oder zwei Administratoren. Kunden zählen nicht mit, sie sind in beiden Ausgaben unbegrenzt.
Verlässt jemand die Firma, klickst du in seiner Zeile auf das Archiv-Symbol. Das Konto wird gesperrt. Anmelden geht damit nicht mehr.
Ein gesperrtes Konto steht in der Ansicht „Archived" und trägt dort die Marke „locked". In der Ansicht „Active" ist es nicht mehr zu sehen.
Ein gesperrtes Konto belegt keinen Bearbeiter-Platz mehr, und es steht in keiner Zuweisen-Auswahl. Bereits zugewiesene Tickets behalten ihren Bearbeiter und seinen Namen.
Dieselbe Schaltfläche heißt in der Ansicht „Archived" dann „Restore" und gibt das Konto wieder frei. In Basic braucht das wieder einen freien Platz.
Das Schlüsselsymbol setzt ein Passwort zurück. Der durchgestrichene Schild setzt die Zwei-Faktor-Anmeldung zurück. Das neue Passwort steht danach einmal auf dem Bildschirm. Verschickt wird es nicht.
Das Zurücksetzen von Passwort oder Zwei-Faktor-Anmeldung hebt nur die kurze Sperre nach Fehlversuchen auf. Ein archiviertes Konto bleibt gesperrt. Es bekommt keine Einladung und keine Mail zum Zurücksetzen. Zurück kommt es nur über „Restore".
Archivieren lässt sich jederzeit rückgängig machen. Ist jemand endgültig gegangen, lösche das Konto zusätzlich mit dem Papierkorb-Symbol „Delete account". Erst ab dem Löschen läuft die Zeit bis zur automatischen Anonymisierung.
Die roten Rahmen liegen auf „New user" und auf der Umschaltung zwischen offenen und gesperrten Konten. Die Schaltfläche zeigt an, welche der beiden Ansichten gerade offen ist.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf der Rolle und auf der Einladung. Die Rolle ist das einzige Auswahlfeld, das ausgefüllt sein muss.Bild in voller Größe öffnenMit dem Haken verschwindet der Stern am Passwortfeld. Das Feld sagt selbst, wer das Passwort vergibt.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf der Marke und auf dem Rückweg. Beides gibt es nur in dieser Ansicht.Bild in voller Größe öffnen
3
Kunden: die Konten der Melder
Kunden sind in Basic und in Professional unbegrenzt. Sie belegen keinen Bearbeiter-Platz.
Ein Kundenkonto entsteht auf drei Wegen. Du legst es selbst unter „User management" an. Mit Professional kannst du die Person dabei per Mail einladen. Der zweite Weg ist die Selbstregistrierung. Der dritte ist die erste Anmeldung über SSO oder ein Verzeichnis. Dabei entsteht das Konto von selbst.
Den Schalter dafür findest du unter „Settings → Security" in der Karte „Self-registration". Als Werkseinstellung ist er aus. Eingeschaltet steht auf der Anmeldeseite ein Link „Register".
Wer sich selbst registriert, bekommt immer die Rolle „Customer". Eine andere Rolle lässt sich auf diesem Weg nicht vergeben.
Mit Professional bekommt ein selbst registrierter Kunde nach der Begrüßung eine zweite Mail. Mit dem Link darin bestätigt er seine Adresse. Bis dahin trägt sein Konto in der Liste den Hinweis „not confirmed".
Du kannst eine Adresse auch selbst bestätigen. In Basic ist das der einzige Weg, weil Basic keine Mails verschickt. In der Zeile des Kontos steht dann ein Knopf mit einem Briefsymbol: „Mark email as confirmed". Tu das nur, wenn du weißt, dass die Adresse der Person gehört.
Für ein internes Ticket-System lässt du den Schalter besser aus. Sonst legt sich jeder ein Konto an, der die Adresse kennt.
Ein Kunde sieht nur seine eigenen Vorgänge. Das sind die Tickets, die er selbst angelegt hat. Dazu kommen die Tickets, die ein Bearbeiter oder eine Mail für seine bestätigte Adresse angelegt hat. Ein Ticket, das ein anderer Kunde mit seiner Adresse anlegt, sieht er nicht. Haben zwei Konten dieselbe Adresse, sehen beide diese Tickets.
Ist seine Adresse noch nicht bestätigt, steht über seiner Ticketliste ein Hinweis. Mit „Send confirmation email" fordert er den Link neu an. Den Hinweis gibt es nur, wenn das System Mails verschicken kann.
Seine Seitenleiste ist kurz: seine Tickets, ein neues Ticket, die Wissensdatenbank. Einstellungen bekommt er nicht zu Gesicht. Ist am Team der Schalter „Can see their own tickets of this team in the dashboard and in reports" an, stehen in seiner Seitenleiste zusätzlich das Dashboard und die Berichte.
Was er in einem Team darf, steht am Team. Nur wenn dort beide Kundenschalter aus sind, gibt es dieses Team für ihn nicht.
Der rote Rahmen liegt auf dem Schalter. Der Text daneben sagt, was er bewirkt und was ohne Mailversand geschieht.Bild in voller Größe öffnenIn der Spalte „User" steht in jeder Zeile derselbe Name. Ein Kunde sieht nichts, was ihm nicht gehört, und in der Seitenleiste fehlen die Einstellungen.Bild in voller Größe öffnen
4
Datenauskunft zu einer Person
Voraussetzung: Du brauchst das Recht „Data export (data subject request)". Als Werkseinstellung haben es nur Administratoren.
Eine Person kann fragen, welche Daten du über sie speicherst. Die Datenauskunft sammelt alles davon in einer ZIP-Datei.
Du startest sie unter „User management". Jede Zeile hat ein Dateisymbol mit Pfeil und dem Hinweis „Export personal data". Es öffnet die Auskunft zu diesem Konto.
Manche Personen haben kein Konto. Sie haben dir nur geschrieben, oder ein Bearbeiter hat ein Ticket mit ihrer Adresse angelegt. Für sie gibt es oben auf der Seite „Export by e-mail address". Dort trägst du die Adresse ein und klickst auf „Search". Gesucht wird nach einem Konto oder einer Adresse, nie nach einem Namen.
Die Suche über die Adresse findet weniger als die Suche über das Konto. Sie findet nur, wo die Adresse selbst steht, zum Beispiel als Anfragender eines Tickets oder als Absender einer Mail. Die Suche über das Konto findet zusätzlich alles, was am Konto hängt. Gehört die Adresse zu einem Konto, sagt der Dialog das und bietet „Use this account" an. Danach zeigt er den Namen der Person und die Adresse des Kontos.
Bevor du etwas herunterlädst, zeigt der Dialog die Funde, gezählt je Bereich. Bereiche sind zum Beispiel Tickets, Zeitbuchungen, Zufriedenheitsabfragen und das Sicherheitsprotokoll. Findet er nichts, steht dort „No data found for this person.", und es gibt keinen Download. Gehört die Adresse zu einem Konto und hat selbst keine Funde, zeigt der Dialog keine Funde und keinen Download. Er zeigt den Kasten mit „Use this account". Administratoren sehen darunter zusätzlich den Bereich „Anonymize". Ihn erklärt die Karte „Personen anonymisieren".
„Download" erzeugt die ZIP-Datei. Darin steht je Bereich eine JSON-Datei, damit die Daten maschinell lesbar sind. Dazu kommen die Dateien aller gefundenen Anhänge. „overview.html" zeigt den wichtigsten Inhalt in lesbarer Form. Dort steht an jedem Ticket, warum es dabei ist („Why this ticket is included"). „README.txt" ist für die Person geschrieben und erklärt, was in der Datei steht.
Ein Ticket, das die Person betrifft, kommt vollständig mit. Dazu gehören auch Kommentare und Änderungen anderer Personen. Interne Notizen sind ebenfalls enthalten und als intern markiert. Hat die Person per Mail auf das Ticket einer anderen Person geantwortet, trägt es die Marke „Replied by e-mail to someone else’s ticket". Ein Ticket, an dem die Person die letzte Änderung gemacht hat, kommt ebenfalls mit. Unter „Why this ticket is included" steht dann „Last person to change the ticket".
Prüfe die Auskunft deshalb, bevor du sie weitergibst. Schwärze Daten anderer Personen, wo es nötig ist. Der Dialog erinnert daran. Die „README.txt" enthält diesen Hinweis nicht, weil sie an die Person geht.
Tickets, die in ein Archiv verschoben wurden, werden nicht durchsucht. Deine Archive prüfst du getrennt. Auch daran erinnert der Dialog.
Passwörter und Schlüssel der Zwei-Faktor-Anmeldung sind nicht Teil der Auskunft.
Jeder Download wird aufgezeichnet: wer ihn gestartet hat, für welche Person und wann. Die Aufzeichnung enthält keinen Inhalt der Auskunft. Die Suche davor wird nicht aufgezeichnet.
Ein Bearbeiter, der das Recht bekommt, braucht zusätzlich „Users: manage accounts". Sonst erreicht er die Seite „User management" nicht. Der Rolle „Customer" lässt sich das Recht nicht geben.
Der Bereich „Survey consents and unsubscribes" enthält jede Einwilligung und Abmeldung zur Zufriedenheitsumfrage mit Datum, Kanal und Ticket. „overview.html" zeigt den vollständigen Verlauf in einem eigenen Abschnitt. Wurde die Person nach einer Abmeldung anonymisiert, findet die Auskunft über ihre Adresse die verbliebene Abmeldung. In der Spalte „E-mail address" steht dann „Anonymized (address removed)".
Die roten Rahmen liegen auf „Export by e-mail address" und auf dem Symbol in der Zeile von Julia Becker. Beide öffnen denselben Dialog.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf der Liste der Funde und auf „Download". Die Liste nennt nur Bereiche, in denen etwas gefunden wurde.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf „Use this account". Über die Adresse allein findet die Suche hier nichts. Deshalb zeigt der Dialog keine Funde und kein „Download". Die Auskunft zum Konto findet die Tickets von Julia Becker. Den Bereich „Anonymize" darunter sehen nur Administratoren.Bild in voller Größe öffnen
5
Personen anonymisieren
Voraussetzung: Anonymisieren kann nur ein Administrator. Eine Anonymisierung lässt sich nicht rückgängig machen.
Manche Daten dürfen nicht für immer bleiben. Verlässt jemand deine Firma oder verlangt eine Person die Löschung ihrer Daten, anonymisierst du sie. Name und E-Mail-Adresse werden dann durch einen Platzhalter wie „Anonymized user 3" ersetzt. Die Tickets bleiben. Berichte, Fristen, Zeitbuchungen und Zufriedenheitswerte zählen weiter.
Jede Person bekommt ihre eigene Nummer. Zwei Einträge mit derselben Nummer stammen von derselben Person. Aus der E-Mail-Adresse wird „anonymized-3@anonymized.invalid". An eine solche Adresse lässt sich keine Mail zustellen. Das System lässt sie deshalb beim Versand aus. Der Platzhalter ist englisch gespeichert und bleibt in jeder Sprache englisch.
Es gibt zwei Wege. Der automatische Weg anonymisiert gelöschte Konten nach einer festen Zahl von Monaten. Der sofortige Weg anonymisiert eine einzelne Person sofort, zum Beispiel nach einem Löschantrag.
Den automatischen Weg findest du unter „Settings → Security" in der Karte „Data protection". Der Schalter „Anonymize deleted users automatically" ist als Werkseinstellung aus. Neben „after" trägst du die Zahl der Monate ein. Erlaubt sind 1 bis 120, die Werkseinstellung ist 36. „Save" speichert eine geänderte Zahl.
Die Zeit zählt ab dem Tag, an dem ein Konto gelöscht wurde. Das System prüft alle zehn Minuten, ob ein Lauf fällig ist. Gelaufen wird einmal am Tag, bei der ersten Prüfung nach 03:00 in der Zeitzone unter „Settings → General Settings". Jedes gelöschte Konto, dessen Zeit um ist, wird dabei anonymisiert.
Wenn du den Schalter einschaltest, öffnet sich zuerst ein Fenster. Es nennt die gelöschten Benutzer, die der nächste Lauf anonymisiert, jeweils mit dem Tag der Löschung. Tippe ANONYMIZE in das Feld und klicke auf „Confirm". Erst dann ist der Schalter an. Ist es in dieser Zeitzone schon nach 03:00, folgt der erste Lauf innerhalb von etwa zehn Minuten.
Dasselbe Fenster erscheint, wenn du die Zahl der Monate bei eingeschaltetem Schalter verkürzt. Zum Ausschalten braucht es keine Bestätigung.
Die Zeit beginnt erst, wenn ein Konto gelöscht wird. Archivieren reicht dafür nicht. Ein archiviertes Konto ist nur gesperrt und kann jederzeit zurückkommen, zum Beispiel nach einer Elternzeit. Zum Löschen klickst du unter „User management" in der Zeile des Kontos auf das Papierkorb-Symbol „Delete account".
Ein Fenster sagt vorher, was folgt. Ist die automatische Anonymisierung an, nennt es die Zahl der Monate. Ein gelöschtes Konto steht in der Ansicht „Archived" und trägt dort die Marke „Deleted". Das Symbol „Restore account" holt es zurück. Für Administratoren und Bearbeiter braucht das in Basic einen freien Platz. Wird das Konto später erneut gelöscht, beginnt die Zeit von vorn.
Das eigene Konto hat kein Papierkorb-Symbol. Ein Administratorkonto kann nur ein Administrator löschen oder archivieren. Der letzte aktive Administrator lässt sich weder löschen noch archivieren.
Wenn jemand endgültig gegangen ist, lösche deshalb das Konto und archiviere es nicht nur. Ein Konto, das seit mehr als einem Jahr archiviert ist, zeigt in seiner Zeile ein Kalender-Symbol. Sein Hinweis erinnert daran, das Konto zu löschen.
Der sofortige Weg liegt im Dialog der Datenauskunft, im Bereich „Anonymize" unter den Funden. Du öffnest den Dialog aus der Zeile eines Kontos oder über „Export by e-mail address" für eine Person ohne Konto.
Gehört die Adresse zu einem Konto, klicke zuerst auf „Use this account". Nur dann wird das Konto selbst anonymisiert. Ein Lauf über die Adresse allein ersetzt die Adresse dort, wo sie gespeichert ist, und lässt das Konto unverändert.
Tippe ANONYMIZE in das Feld und klicke auf „Anonymize". Ein aktives Konto wird zuerst gelöscht und dann anonymisiert. Das eigene Konto lässt sich nicht anonymisieren. Der letzte aktive Administrator auch nicht.
Danach trägt die Zeile die Marke „Anonymized". Ein solches Konto lässt sich nicht mehr bearbeiten, wiederherstellen oder reaktivieren. Nur die Datenauskunft bleibt. Die Anonymisierung darfst du erneut laufen lassen. Die Nummer bleibt dieselbe, und seitdem zurückgespielte Daten werden mit erfasst.
Der Haken „Also clear the content of tickets this person requested" geht weiter. Die Zahl in Klammern ist die Zahl dieser Tickets. Ihre Texte werden geleert und ihre Anhänge gelöscht. Tickets anderer, in denen die Person nur geantwortet hat, werden nur anonymisiert.
Prüfe vorher deine Aufbewahrungspflichten. In Deutschland müssen zum Beispiel Geschäftsbriefe sechs Jahre aufbewahrt werden. Der Dialog erinnert daran. Der automatische Weg anonymisiert nur. Inhalte leert er nie.
Ließ sich eine Datei nicht vom Server löschen, nennt der Dialog die Zahl. Der Lauf gilt trotzdem als erledigt. Einen zweiten Versuch macht das System nicht von selbst.
Jeder Lauf wird aufgezeichnet, mit Zeitpunkt, Nummer des Platzhalters und dem, was geändert wurde. Beim sofortigen Weg steht dort auch, wer ihn gestartet hat. Die Aufzeichnung enthält weder den Namen noch die E-Mail-Adresse der Person.
Anonymisieren braucht das Recht „Anonymize people". Als Werkseinstellung haben es nur Administratoren. Nutzen kann es nur ein Administrator. Der Rolle „Customer" lässt es sich nie geben. Für den Dialog der Datenauskunft braucht es zusätzlich „Data export (data subject request)".
Die roten Rahmen liegen auf dem Schalter und auf der Zahl der Monate. Der Schalter ist aus, so wie nach jedem Update.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf der Liste und auf „Confirm". Oliver Grant ist seit mehr als 36 Monaten gelöscht. Der erste Lauf würde ihn anonymisieren.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf „Delete account". Die automatische Anonymisierung ist hier eingeschaltet. Deshalb nennt das Fenster die Zahl der Monate.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf der Marke „Deleted" und auf „Restore account". Bis zur Anonymisierung lässt sich das Konto zurückholen.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf dem Haken und auf „Anonymize". Tomas Novak hat vier Tickets angefragt. Ihr Inhalt würde mit geleert.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf der Meldung mit der Nummer des Platzhalters. Der Bereich lässt einen erneuten Lauf zu.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf der Marke „Anonymized". Ein anonymisiertes Konto hat keine Aktion mehr außer der Datenauskunft.Bild in voller Größe öffnen
Das Konto
Die folgenden Tabellen nennen jede Stelle, an der das System eine Person speichert, und was die Anonymisierung dort tut. Du kannst sie für die Beschreibung nutzen, wie deine Firma personenbezogene Daten löscht.
Daten
Was geschieht
Vorname und Nachname
„Anonymized user" und die Nummer
E-Mail-Adresse und Anmeldename
die Platzhalter-Adresse
Telefonnummer
entfernt
Abteilung, Position und Standort
entfernt
Sprache, helle oder dunkle Ansicht, Erreichbarkeit
zurück auf die Werkseinstellung
Passwort und die Liste früherer Passwörter
gelöscht
Schlüssel der Zwei-Faktor-Anmeldung und die Verbindung zu einem Konto bei einem Anmeldedienst (SSO)
gelöscht
Anmeldeereignisse im Sicherheitsprotokoll
gelöscht. Verwaltungsaktionen der Person im Sicherheitsprotokoll bleiben. Ihr Name wird dort durch den Platzhalter ersetzt.
Profilbild
gelöscht
Rolle und Teamzugehörigkeiten
entfernt. Die Benutzerliste zeigt danach die Rolle „Customer".
Eigene Spaltenwahl der Ticketliste
entfernt
Eine laufende Stoppuhr der Zeiterfassung
gelöscht
Das Konto selbst
bleibt, gelöscht und dauerhaft gesperrt. Tickets, Kommentare und Zeitbuchungen verweisen weiter darauf. Deshalb zählen die Berichte weiter.
Ja/Nein-Merker für bestätigte E-Mail-Adresse, bestätigte Telefonnummer und Zwei-Faktor-Anmeldung, die Ja/Nein-Einstellung der Ticketliste, der Zähler der Fehlversuche, Zeitpunkt der letzten Passwortänderung und der Deaktivierung
bleiben. Sie enthalten keinen Wert der Person, nur Ja oder Nein, Zahlen und Zeitpunkte. Adresse, Nummer, Passwort und Schlüssel selbst sind ersetzt oder gelöscht.
Vermerk am Ticket, wer es zuletzt geändert hat
entfernt. Das Ticket nennt danach niemanden als letzten Bearbeiter.
Kopien des Namens
An manchen Stellen speichert das System den Namen ein zweites Mal. So zeigt ein Eintrag auch nach einer Änderung noch, wer ihn gemacht hat. Auch diese Kopien werden ersetzt.
Stelle
Was geschieht
Wer eine Änderung im Ticketverlauf gemacht hat
Platzhalter-Name
Name an Zeitbuchungen
Platzhalter-Name
Wer einen Artikel der Wissensdatenbank geändert hat
Platzhalter-Name
Einträge im „Audit log" eines Teams, auch „Added user …" und „Removed user …"
Platzhalter-Name
Name des Anfragenden an Tickets, die die Person angefragt hat
Platzhalter-Name. Die Telefonnummer des Anfragenden wird entfernt.
Alte und neue Werte im Ticketverlauf: Name, Adresse und Telefonnummer des Anfragenden, Beobachter, Zuweisung
Platzhalter oder entfernt. Das gilt in den Tickets der Person und in Tickets, in denen sie früher die Anfragende war.
E-Mail-Adressen
Wo eine Adresse der Person als eigenes Feld gespeichert ist, wird daraus die Platzhalter-Adresse. Groß- und Kleinschreibung spielen dabei keine Rolle.
Stelle
Was geschieht
Adresse des Anfragenden an Tickets
Platzhalter-Adresse
Empfänger von Zufriedenheitsabfragen
Platzhalter-Adresse
Adresse eines Genehmigenden, an Genehmigungen und in Anträgen mit Teilaufgaben
Platzhalter-Adresse
Absender eingegangener E-Mails
Platzhalter-Adresse
Feste Empfängeradresse in Antwortvorlagen
Platzhalter-Adresse
Interner Vermerk, dass eine Mailregel eine E-Mail schon behandelt hat
Platzhalter-Adresse
Adresse in der Aufzeichnung früherer Datenauskünfte
Platzhalter-Adresse. Die Aufzeichnung selbst bleibt als Nachweis. Eine spätere Datenauskunft zu dieser Adresse zeichnet ebenfalls nur den Platzhalter auf.
Vorschläge für die Angaben zum Anfragenden beim Anlegen eines Tickets
gelöscht, wenn sie die Adresse tragen
Eintrag auf der Sperrliste für E-Mails
bleibt. Sonst käme Spam von dieser Adresse nach der Löschung wieder durch.
Einwilligungen und Abmeldungen zur Zufriedenheitsumfrage
gelöscht. War der letzte Eintrag eine Abmeldung, bleibt sie als ein Eintrag ohne Adresse. Die Liste „Survey consents and unsubscribes" zeigt ihn als „anonymized". Bis die Person neu einwilligt oder sich wieder anmeldet, geht damit keine Umfrage an die Adresse. Ist der Schlüssel der Anonymisierung nicht mehr lesbar oder verworfen, wirkt er nicht mehr.
Adressen im Text
In Texten ersetzt die Anonymisierung nur die E-Mail-Adressen der Person. Das geschieht in den Tickets, die die Person betreffen. Es sind dieselben Tickets, die auch die Datenauskunft findet.
Text
Was geschieht
Beschreibung des Tickets
Adressen ersetzt
Kommentare, auch der Text eingegangener E-Mails
Adressen ersetzt
Betreff eingegangener E-Mails
Adressen ersetzt
Notizen an Zeitbuchungen
Adressen ersetzt
Kommentar einer Zufriedenheitsabfrage
Adressen ersetzt
Alte und neue Werte im Ticketverlauf
Adressen ersetzt
Titel und Text von Artikeln der Wissensdatenbank, auch in ihrem Verlauf
Adressen ersetzt, in allen Artikeln
Inhalt der angefragten Tickets leeren
Mit dem Haken „Also clear the content of tickets this person requested" verlieren diese Tickets ihren Inhalt. Was Berichte und Fristen brauchen, bleibt.
Teil des Tickets
Was geschieht
Nummer, Daten, Status, Team, Kategorie, Priorität, Zuweisung und Fristen
bleiben
Titel
wird zu „Content removed"
Beschreibung
geleert
Alle Kommentare, auch die Antworten der Bearbeiter
Text geleert. Der Kommentar selbst bleibt, damit erste Antwort und Fristen weiter stimmen.
Betreff eingegangener E-Mails
geleert
Werte benutzerdefinierter Felder
gelöscht
Notiz der Wiedervorlage und Ort
geleert
Ticketverlauf
Die Art jeder Änderung bleibt. Die Werte werden geleert, außer bei Status, Priorität, Kategorie, Unterkategorie, Eingangskanal, Team, Eskalation und Zuweisung. Diese brauchen die Berichte.
Zufriedenheitsabfrage
Die Bewertung bleibt, der Kommentar wird geleert.
Zeitbuchungen
Die gebuchten Minuten bleiben, die Notiz wird geleert.
Anhänge
gelöscht, der Eintrag und die Datei
Grenzen
Namen im Fließtext bleiben stehen, zum Beispiel „Grüße, Max" am Ende einer Mail. Auch Telefonnummern im Fließtext bleiben. Beides lässt sich nicht zuverlässig erkennen. Für die Tickets eines Kunden gibt es dafür den Haken zum Leeren des Inhalts.
Trägt ein anderes Konto denselben Vor- und Nachnamen, wird der Name der Person im Ticketverlauf und als Name des Anfragenden nicht ersetzt. Sonst träfe es auch die Einträge der anderen Person. Adresse und Telefonnummer werden trotzdem ersetzt. Verglichen werden Vor- und Nachname. Der Verlauf der Zuweisung speichert den Anmeldenamen. Eine gleichnamige Person, die dort nur mit ihrem Anmeldenamen steht, wird deshalb nicht erkannt.
Sehr alte Einträge im Ticketverlauf, die noch nicht auf das Konto verweisen, tragen nur den Namen. Sie werden nicht erkannt.
Ein Ticket, das ein Bearbeiter telefonisch ohne E-Mail-Adresse des Anfragenden erfasst hat, wird nicht erkannt. Name und Telefonnummer des Anfragenden bleiben darin stehen.
Adressen in Einstellungen bleiben unverändert, zum Beispiel in Mailregeln und Automatisierungsregeln. Steht dort die Adresse der Person, ändere sie selbst.
Schreibt die Person nach dem Lauf erneut, erfasst ein neuer Lauf über ihre Adresse auch die neuen E-Mails. Du startest ihn über „Export by e-mail address". Die Nummer bleibt dieselbe. Ein neuer Lauf über das anonymisierte Konto findet die neuen E-Mails nicht. Das Konto kennt die alte Adresse nicht mehr.
Um Archive kümmert sich das System selbst. Spielst du ein Archiv zurück, werden alle früher anonymisierten Personen in den zurückgespielten Tickets erneut anonymisiert. Die Meldung nach dem Zurückspielen nennt die Zahl. Eine Adresse, die in diesen Tickets nur im Fließtext steht, wird dabei nicht erkannt. Archivdateien zieht außerdem der nächtliche Lauf nach einer Anonymisierung nach. Die Karte „Aufbewahrungsfristen" erklärt es.
Bei einer Sicherung ist es anders. Eine Sicherung von vor einem Lauf enthält noch die alten Daten. Darum kümmert sich „Ticket System Backup & Restore" beim Zurückspielen. Die Anwendung fragt, ob alle, die im heutigen Stand anonymisiert sind, erneut anonymisiert werden sollen. „Yes" ist vorausgewählt. Das Ticket-System tut das dann im nächtlichen Lauf um 03:00 in der eingestellten Zeitzone. Das gilt auch, wenn der Schalter aus ist. Bis dahin sind ihre Namen wieder zu sehen. Die Karte „Data protection" zeigt dazu einen Hinweis mit der Zahl. Die Sicherung bringt auch die damalige Einstellung des Schalters zurück. Prüfe den Schalter deshalb nach dem Zurückspielen.
Spielst du eine Sicherung auf anderem Weg zurück, antwortest du mit „No" oder nutzt du auf der Befehlszeile „--no-reapply", geschieht das nicht. Der automatische Weg findet die gelöschten Konten dann wieder, solange der Schalter an ist. Läufe, die du von Hand gestartet hast, musst du wiederholen. Dabei hilft der Link „Download list of anonymizations" in der Karte „Data protection". Lade die Liste vor dem Zurückspielen herunter. Danach enthält sie die Läufe nicht mehr, die nach der Sicherung gemacht wurden. Die Liste hat eine Zeile je anonymisierter Person, mit den Spalten „Date", „Number", „Account ID", „E-mail hash" und „Content cleared". „Date" ist der Zeitpunkt des ersten Laufs in UTC. „Account ID" ist nur gefüllt, wenn ein Konto anonymisiert wurde. „E-mail hash" ist ein Fingerabdruck der Adresse, der sich nicht umkehren lässt. „Content cleared" sagt, ob der Inhalt der angefragten Tickets geleert wurde. Lade die Liste nach jedem Lauf von Hand herunter und bewahre sie außerhalb des Systems auf. Eine Sicherung von vor einem Lauf enthält diesen Lauf nicht.
Text für deine Datenschutzerklärung
Als Betreiber musst du den Personen sagen, wie lange du ihre Daten speicherst. Diesen Text kannst du in deine eigene Datenschutzerklärung übernehmen.
Mustertext
Nach dem Ausscheiden werden Ihr Name und Ihre E-Mail-Adresse im Ticketsystem nach [36] Monaten durch einen Platzhalter ersetzt. Tickets und Kennzahlen bleiben ohne Personenbezug erhalten. Auf Ihren Antrag können wir Ihre Daten auch früher anonymisieren, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Daten externer Kontakte, mit denen seit [36] Monaten kein Kontakt mehr bestand, werden auf dieselbe Weise anonymisiert. Anmeldeereignisse im Sicherheitsprotokoll werden nach [90] Tagen gelöscht. Einträge zu Verwaltungsaktionen werden nach [12] Monaten gelöscht.
Passe die Zahlen an deine eigenen Einstellungen an. Lass jeden Satz weg, dessen Schalter aus ist. Lass den Text von deinem eigenen Datenschutzberater prüfen. Diese Anleitung ist keine Rechtsberatung.
Löschanträge und Personen, die zurückkommen
Löschen und Anonymisieren sind zwei verschiedene Dinge. „Delete account" blendet ein Konto nur aus. Mit „Restore account" kommt es zurück. Bis dahin bleibt seine E-Mail-Adresse für dieses Konto reserviert. Einen Löschantrag erfüllst du deshalb mit „Anonymize" im Dialog der Datenauskunft. Das lässt sich nicht rückgängig machen. Name und Adresse werden durch „Anonymized user" und die Nummer ersetzt. Die Verbindung zum Konto bei einem Anbieter für Single Sign-On wird gelöscht.
Jede E-Mail-Adresse gehört zu genau einem Konto. Legst du ein Konto mit einer Adresse an, die schon ein anderes Konto trägt, lehnt das System ab. Die Meldung lautet „This e-mail address already belongs to another account." Dasselbe gilt, wenn du die Adresse eines Kontos änderst. Gehört die Adresse einem gelöschten Konto, lautet die Meldung „This e-mail address belongs to a deleted account. Restore that account instead." Stelle dann das alte Konto wieder her, statt ein neues anzulegen. Anonymisierte Konten zählen nicht mit. Sie tragen nur noch die Platzhalter-Adresse.
Ein gelöschtes Konto lässt sich nicht wiederherstellen, wenn inzwischen ein anderes aktives Konto dieselbe Adresse trägt. Die Meldung lautet dann „This e-mail address already belongs to another account." Ändere zuerst die Adresse des anderen Kontos.
Aus der Zeit vor dieser Regel kann es Konten geben, die sich eine Adresse teilen. Die Benutzerverwaltung zeigt bei ihnen den Hinweis „This e-mail address belongs to more than one account. Change it so that each account has its own address." Gib jedem dieser Konten seine eigene Adresse. Bis dahin funktioniert die Anmeldung mit dieser Adresse statt des Benutzernamens nicht. Auch die Mail zum Zurücksetzen des Passworts geht nicht hinaus.
Kommt eine Person nach einem Löschantrag zurück, bekommt sie ein neues Konto. Das gilt zum Beispiel, wenn sie sich wieder über Google oder Microsoft mit derselben Adresse anmeldet. Dafür muss „Automatically create accounts on first sign-in" an sein. Das anonymisierte Konto trägt ihre Adresse nicht mehr und steht dem neuen Konto nicht im Weg.
Alte Anonymisierungen treffen die neuen Tickets dieser Person nie. Das gilt auch, nachdem eine Sicherung oder ein Archiv zurückgespielt wurde. Wird eine Anonymisierung erneut angewendet, erfasst sie nur Daten, die vor ihrem Zeitpunkt entstanden sind.
War das alte Konto nur gelöscht und nicht anonymisiert, lehnt das System die erste Anmeldung über SSO mit dieser Adresse ab. Was die Person sieht, hängt vom Anbieter ab. Bestätigt der Anbieter die Adresse, lautet die Meldung „An account with this e-mail address was deleted. Ask an administrator to restore it." Bestätigt er sie nicht, lautet sie „Your e-mail address is not verified with the provider." So verrät das System nicht, ob es zu einer Adresse ein gelöschtes Konto gibt.
Als Administrator hast du dann zwei Wege. Stellst du das alte Konto mit „Restore account" wieder her, arbeitet die Person darin mit ihrem Verlauf weiter. Über SSO klappt die Anmeldung, wenn das Konto schon mit diesem Anbieter verbunden war oder der Anbieter die Adresse bestätigt. Gilt der Löschantrag weiter, anonymisierst du das alte Konto. Danach ist die Adresse frei, und die Anmeldung legt ein neues Konto an.
Die Selbstregistrierung antwortet in diesem Fall neutral: „Registration could not be completed. If you already have an account, use the password reset on the sign-in page." Sie verrät nicht, ob es zu der Adresse ein Konto gibt.
6
Aufbewahrungsfristen
Voraussetzung: Diese Einstellungen kann nur ein Administrator ändern. Eine Anonymisierung lässt sich nicht rückgängig machen.
Das System behält Personendaten nur so lange wie nötig. Eine Person wird anonymisiert, wenn sie ausscheidet oder es beantragt. Ausgeschieden ist ein gelöschtes Konto oder ein externer Kontakt, der lange keinen Kontakt mehr hatte. Einen Antrag erledigst du im Dialog der Datenauskunft mit „Anonymize".
Tickets selbst haben keine Frist. Ihr Inhalt behält seinen Zweck, zum Beispiel als Kundenhistorie. Berichte und Zeitbuchungen zählen weiter.
Alle Fristen stehen unter „Settings → Security" in der Karte „Data protection". Sie hat drei Blöcke: „Deleted accounts", „External contacts" und „Security log retention". Jeder Block hat einen Schalter, eine Frist und „Save". Der Block „Security log retention" hat zwei Schalter und zwei Fristen. Darunter steht „Archives". Nach einer Wiederherstellung kommt „Restore from a backup" dazu, sobald der nächste Lauf um 03:00 gelaufen ist. Bis dahin zeigt die Karte den Hinweis „… will be applied again tonight at 03:00." Den ersten Block erklärt die Karte „Personen anonymisieren". Dort steht auch der Mustertext für deine Datenschutzerklärung. Unter der Beschreibung der Karte „Data protection" steht der Link „Data protection guide for operators". Der Leitfaden enthält Vorlagen für das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, die technischen und organisatorischen Maßnahmen und das Löschkonzept.
Unter jedem Block steht eine Zeile „Last run". Sie nennt Datum und Uhrzeit des letzten nächtlichen Laufs und wie viele Personen oder Einträge er bearbeitet hat. „0 done" heißt, es gab nichts zu tun. „Not run yet" steht dort, solange die Aufgabe noch kein Ergebnis hat. Ist ein Schalter aus, läuft seine Aufgabe nicht.
Ist die Zeile orange, hat die Aufgabe nicht alles geschafft. Bei „skipped" nennt sie, wie viele Personen, Einträge oder Dateien übersprungen wurden. Bei „Archives" sind das gesperrte oder beschädigte Dateien. Bei „failed" ist die ganze Aufgabe gescheitert. Der Satz dahinter sagt, was zu tun ist. Lautet er „Details are in the server log.", lies das Protokoll des Servers. Unter Linux zeigt es der Befehl „sudo podman logs container-backend-1". Nennt er den Schlüssel der Anonymisierung, folge dem Abschnitt „Wenn der Schlüssel nicht lesbar ist" weiter unten. Was übersprungen wurde, versucht der nächste nächtliche Lauf erneut.
Die roten Rahmen liegen auf den Zeilen „Last run". Hier sind alle vier Schalter an. Als Werkseinstellung sind nur die zwei Schalter im Block „Security log retention" an.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf dem Schalter und auf der Zahl der Monate. Der Text darunter nennt, was als Kontakt zählt.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf dem Feld und auf „Confirm". Hier wurde die Frist auf 24 Monate verkürzt, und niemand wäre fällig. Sonst stehen hier die Zahl und die ersten Personen mit ihrem letzten Kontakt.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf dem Satz zur Frist. Ist das Löschen aus, steht dort „Entries are kept until you delete them."Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf dem Hinweis zur Übertragung. Was zu tun ist, steht im Abschnitt „Eine Sicherung einspielen".Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf dem Link zu dieser Anleitung und auf „Discard old key". Solange die Warnung steht, zeigt die Karte keinen Hinweis auf ausstehende Anonymisierungen.Bild in voller Größe öffnenDie roten Rahmen liegen auf dem Feld und auf „Discard old key". Erst mit dem Wort lässt sich die Schaltfläche klicken.Bild in voller Größe öffnen
Externe Kontakte
Externe Kontakte sind Personen ohne Mitarbeiterkonto. Das sind Anfragende ohne Konto und Kundenkonten. Für das System scheiden sie nie aus. Deshalb zählt hier die Zeit seit dem letzten Kontakt.
Der letzte Kontakt ist der jüngste dieser Zeitpunkte: die letzte Änderung an einem Ticket, das die Person angefragt hat, eine E-Mail von ihr, ein eigener Kommentar, eine Antwort auf eine Zufriedenheitsabfrage, eine Genehmigung, die an sie ging, und ein Vorschlag für die Angaben zum Anfragenden. Bei einem Kundenkonto zählt auch der Tag, an dem es angelegt wurde. Ein neues Konto, das nie benutzt wurde, ist deshalb nicht sofort fällig. Konten, die es schon vor dem Update auf Version 1.7.0 gab, gelten als am Tag des Updates angelegt.
Nie betroffen sind Mitarbeiterkonten und ihre Adressen. Das gilt auch für eine Sammeladresse wie info@, wenn sie zu einem Mitarbeiterkonto gehört. Wer ein Ticket hat, das noch nicht geschlossen ist, wird übersprungen, bis es geschlossen ist. Gelöschte Konten gehören zum Block „Deleted accounts".
Der Schalter „Anonymize external contacts automatically" ist als Werkseinstellung aus. Neben „Months without contact" trägst du die Zahl der Monate ein. Erlaubt sind 1 bis 120, die Werkseinstellung ist 36.
Wenn du den Schalter einschaltest, öffnet sich zuerst das Fenster „Who will be anonymized". Es nennt, wie viele Personen fällig sind, und zeigt die ersten mit ihrem letzten Kontakt. Tippe ANONYMIZE in das Feld und klicke auf „Confirm". Dasselbe Fenster erscheint, wenn du die Zahl bei eingeschaltetem Schalter verkürzt und auf „Save" klickst.
Angewendet wird das im nächsten nächtlichen Lauf. Jede fällige Person wird anonymisiert wie mit „Anonymize". Ihr Inhalt wird nie geleert. Von ihr bleiben der Platzhalter, die Tickets und die Kennzahlen. Namen und Telefonnummern im Fließtext bleiben stehen. Die Grenzen stehen in der Karte „Personen anonymisieren".
Sicherheitsprotokoll
Das Sicherheitsprotokoll zeichnet Anmeldeereignisse und Verwaltungsaktionen auf. Anmeldeereignisse enthalten auch die IP-Adresse und die Kennung des Browsers. Was genau aufgezeichnet wird, erklärt die Karte „Das Sicherheitsprotokoll".
Die letzten 100 Anmeldeereignisse über SSO und das Verzeichnis zeigt die Karte „Recent sign-in attempts" unter „Settings → SSO Settings". Sehen kann sie, wer diese Seite öffnen darf. Als Werkseinstellung sind das nur Administratoren. Der Satz unter dem Kartentitel nennt die Frist, zum Beispiel „Entries are deleted after 90 days (Settings → Security)."
Als Werkseinstellung werden Anmeldeereignisse nach 90 Tagen gelöscht und Verwaltungsaktionen nach 12 Monaten. Im Block „Security log retention" stellst du neben „Days" 7 bis 365 Tage ein und neben „Months" 1 bis 120 Monate. Die Schalter „Delete old sign-in events" und „Delete old administrator actions" schalten das Löschen ab. Die Einträge bleiben dann stehen. Ein Bestätigungswort braucht es nicht, weil nur Einträge gelöscht werden und keine Personen.
Auch die Anmeldung mit Benutzername und Passwort steht im Sicherheitsprotokoll. Ein Fehlversuch wird mit IP-Adresse und Browser gespeichert. Eine erfolgreiche Anmeldung wird nur bei Administratoren und nach Fehlversuchen gespeichert.
Archive
Eine Archivdatei enthält auch Personen, die erst später anonymisiert wurden. Der nächtliche Lauf nach einer Anonymisierung zieht deshalb jede Archivdatei nach, in der die Person vorkommt. Namen und Adressen werden dort durch dieselben Platzhalter ersetzt wie in der Datenbank. Wurde der Inhalt geleert, fehlen im Archiv auch die Anhänge dieser Tickets.
Bis zur nächsten Nacht steht die Person in den Archiven also noch im Klartext. Für Archive gibt es keinen Schalter. Eine Archivdatei, die gerade gesperrt ist, bleibt unverändert, zum Beispiel weil sie heruntergeladen oder zurückgespielt wird. Dasselbe gilt für eine beschädigte Datei. Der nächste nächtliche Lauf versucht es erneut.
Uhrzeit und Zeitzone
Alle diese Aufgaben laufen einmal am Tag um 03:00. Es gilt die Zeitzone unter „Settings → General Settings" in der Karte „Time Zone". Die Uhr des Servers spielt keine Rolle. Viele Server laufen auf UTC. Dort wäre 03:00 für dich eine andere Stunde.
Das System prüft alle zehn Minuten, ob der Lauf fällig ist. Die erste Prüfung nach 03:00 startet ihn. War der Server um 03:00 aus, folgt der Lauf bei der ersten Prüfung nach dem Start.
Nach dem Update auf Version 1.7.0 folgt der erste Lauf bald nach dem Update, spätestens in der nächsten Nacht um 03:00. In diesem Lauf verschwinden die Einträge des Anmeldeprotokolls, die älter als 90 Tage sind.
Änderst du die Zeitzone, gilt die neue ab der nächsten Prüfung. Der Lauf findet höchstens einmal je Kalendertag statt. Nach einem Wechsel nach Westen kann er an diesem Tag entfallen. Er folgt dann am nächsten Tag.
Die Anwendung „Ticket System Backup & Restore" plant ihre Sicherungen in derselben Zeitzone. Sie liest die Zone beim Eintragen des Zeitplans aus dem Ticket-System. Der Reiter „Schedule" und „schedule --show" zeigen die Uhrzeit mit der Zone, zum Beispiel „02:00 (Europe/Berlin)". Ist die Datenbank dabei nicht erreichbar, bleibt die bisherige Zone. Gibt es noch keine, gilt die Uhr des Rechners, und die Anzeige lautet „(host clock)".
Das Betriebssystem kennt nur seine eigene Uhr. Die Anwendung rechnet die Uhrzeit deshalb um. Je nach Zeitzone des Servers trägt sie einen oder zwei Einträge je Plan ein. So läuft die Sicherung im Sommer und im Winter zur richtigen Zeit. Beim Start prüft sie, ob wirklich eine Sicherung fällig ist. Sonst endet sie ohne Sicherung, und im Protokoll steht „No backup is due at this time in …".
Änderst du die Zeitzone im Ticket-System, läuft die nächste geplante Sicherung trotzdem. Danach trägt die Anwendung den Zeitplan neu ein. Im Protokoll steht dann eine Warnung, die mit „The time zone in the ticket system changed" beginnt. Ließ sich der Zeitplan nicht neu eintragen, steht dort „The schedule could not be updated." Öffne dann die Anwendung und klicke auf „Apply schedule".
Wenn der Schlüssel nicht lesbar ist
Anonymisierte E-Mail-Adressen merkt sich das System als Fingerabdruck. Dafür braucht es einen Schlüssel. Diesen Schlüssel schützt der Schlüsselring des Servers. Zum Schlüsselring gehören die Dateien key-*.xml im Schlüsselordner. Fehlen sie oder passen sie nicht, zeigt die Karte die Warnung „The anonymization key cannot be read".
Dann funktionieren auch gespeicherte Passwörter für Mail und SSO nicht. Sie hängen am selben Schlüsselring. Die nächtlichen Läufe für gelöschte Konten und das Sicherheitsprotokoll laufen weiter. Personen, die nur über ihre Adresse bekannt sind, werden übersprungen. „Anonymize" lehnt einen Lauf über die Adresse allein ab.
So holst du den Schlüsselring zurück. Nimm eine Sicherung von vor dem Problem. Sie enthält den Schlüsselordner als eigene Datei. Unter Linux liegen die Sicherungen in „/opt/smitey/backups". Kopiere eine davon in einen leeren Ordner und wechsle in diesen Ordner. Die Befehle unten legen die Sicherung als unverschlüsselte Dateien ab und holen die Dateien key-*.xml heraus. Dann kopieren sie die Dateien in den Schlüsselordner und starten den Server des Ticket-Systems neu. Andere Dateien im Schlüsselordner bleiben, wie sie sind. Nach dem Neustart ist die Warnung weg. Lösche danach den Ordner „plain". Er enthält Passwörter und personenbezogene Daten. Eine ältere Sicherung mit der Endung „.zip" ist nicht verschlüsselt. Für sie lautet der erste Befehl „sudo unzip -o <Datei> volumes/dataprotection_keys.tar && sudo tar -xf volumes/dataprotection_keys.tar".
Unter Windows liegen die Sicherungen in „C:\Program Files\SMITEY\backups". Kopiere eine davon in einen leeren Ordner. Öffne dort PowerShell als Administrator. Gib den Befehl aus dem Kasten „Windows: Die Sicherung unverschlüsselt ablegen und die Schlüsseldateien herausholen" ein. Ersetze darin <file>.smbk durch den vollständigen Dateinamen der Sicherung. Kopiere dann jede Datei key-*.xml mit „podman cp <Datei> container-backend-1:/app/DataProtection-Keys/". Die Befehle für den Besitzer und den Neustart gibst du ohne „sudo" ein. Lösche danach den Ordner „plain".
Die Sicherung unverschlüsselt ablegen und die Schlüsseldateien herausholen
In PowerShell als Administrator, im Ordner mit der Sicherung. Ersetze <file>.smbk durch den vollständigen Dateinamen der Sicherung. Danach liegen dort die Dateien key-*.xml.
Der letzte Ausweg: „Discard old key"
Hast du keine Sicherung mit den Schlüsseldateien, bleibt „Discard old key". Die Schaltfläche sieht nur ein Administrator. Tippe DISCARD in das Feld „Confirmation word" und klicke auf „Discard old key". Das System legt dann einen neuen Schlüssel an.
Anonymisierungen über ein Konto wirken weiter. Personen, die nur über ihre Adresse anonymisiert wurden, erkennt das System danach in Sicherungen und Archiven nicht mehr. Die Karte nennt ihre Zahl. Eine ältere Sicherung kann diese Personen also wieder sichtbar machen. Die gespeicherten Passwörter für Mail und SSO bleiben unlesbar. Trage sie neu ein.
Eine Sicherung einspielen
Beim Einspielen fragt „Ticket System Backup & Restore", ob alle, die heute anonymisiert sind, erneut anonymisiert werden sollen. „Yes" ist vorausgewählt. Das Ticket-System tut das im nächsten nächtlichen Lauf um 03:00 in seiner Zeitzone. Bis dahin zeigt die Karte „… will be applied again tonight at 03:00."
Die Sicherung bringt auch die damaligen Schalter und Fristen zurück. Prüfe die Karte „Data protection" deshalb nach dem Einspielen.
Gab es bei der Übertragung Warnungen, nennt die Statuszeile der Anwendung ihre Zahl, zum Beispiel „2 warning(s) while carrying over anonymizations. See the Log tab." Auf der Befehlszeile steht dasselbe in der letzten Zeile und verweist auf „backup.log". Dort steht, was nicht geklappt hat. Konnten die Anonymisierungen nicht übertragen werden, wiederhole die Läufe nach dieser Sicherung von Hand. Dabei hilft die Liste, die du vor dem Einspielen geladen hast.
Das Ticket-System liest die Übergabedatei der Anwendung beim nächsten Start. Kann es sie nicht lesen, zeigt die Karte „A carry-over file from the backup app could not be read". Die Datei bleibt auf dem Server und wird beim nächsten Start erneut gelesen. Spiele die Sicherung dann mit der aktuellen Fassung der Anwendung noch einmal ein.
Passt der Schlüssel der Sicherung nicht, lassen sich Anonymisierungen über eine Adresse nicht übertragen. Die Karte zeigt dann „… could not be carried over from before the restore". Kennst du diese Personen, anonymisiere sie erneut über „Export by e-mail address".
Die Zeile „Last run" unter „Restore from a backup" zeigt, wie viele Anonymisierungen der Lauf erneut angewendet hat.
7
Rollen und das Berechtigungskonzept
Es gibt drei Rollen: „Admin", „Agent" und „Customer". Weitere lassen sich nicht anlegen. Dafür lässt sich fast jede einzelne Berechtigung frei vergeben. Die Ausnahmen stehen weiter unten.
Du findest die drei unter „Settings → General Settings" im Reiter „Role". Umbenennen lassen sie sich nicht.
Was eine Rolle darf, steht an einer anderen Stelle: unter „Settings → Security" in der Karte „Permission concept".
Jede Zeile ist eine Funktion, jede Spalte eine Rolle. Ein Haken erlaubt sie. Unter dem Namen steht der interne Schlüssel; für die Bedienung brauchst du ihn nicht.
Die Liste ist lang. Sie reicht von der Benutzerverwaltung über den Zugang zu den einzelnen Einstellungsseiten bis zur Zeiterfassung.
Die Spalte „Agent Team" ist der Sonderfall. Sie wird erst bedienbar, wenn in derselben Zeile der Haken bei „Agent" steht. Wählst du dort ein Team, gilt die Berechtigung nur für Bearbeiter dieses Teams.
Der Rolle „Admin" lässt sich keine Berechtigung nehmen. Der Haken steht nach dem Speichern wieder da. So kann sich niemand aus dem eigenen System aussperren. Ändern kann die Tabelle nur ein Administrator. Das gilt für alle Einstellungen der Seite „Security". Wer die Seite sonst öffnen darf, sieht sie schreibgeschützt. Sechs Berechtigungen lassen sich der Rolle „Customer" nie geben: „Users: manage accounts", „Data export (data subject request)", „Anonymize people", „Security log", „Settings: Security" und „Settings: Single sign-on".
Mit „Save" gilt die Änderung sofort. Wer betroffen ist, merkt es beim nächsten Klick.
Der rote Rahmen liegt auf der Kopfzeile. Die Auswahl in der Spalte „Agent Team" ist nur dort bedienbar, wo der Haken bei „Agent" steht.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf dem Hinweis. Die drei Rollen tragen den Vermerk „Mandatory". Löschen lässt sich keine davon.Bild in voller Größe öffnen
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Abteilung, Position und Standort
Drei Listen beschreiben den Menschen und nicht das Ticket: Abteilung, Position und Standort.
Angelegt werden sie unter „Settings → General Settings" in der Karte „Drop-down lists". Für alle drei ist die Bedienung dieselbe.
Zugewiesen werden sie am Konto. Im Formular unter „User management" heißen die Felder „Department", „Position" und „Location".
In der Benutzerliste steht die Abteilung unter dem Team. Position und Standort siehst du im Formular des Kontos.
Der Standort hat eine zweite Verwendung. Am Ticket gibt es das Feld „Location", und es greift auf dieselbe Liste zu.
Jede der drei Listen hat einen Eintrag, den du nicht löschen kannst. Er heißt „None selected or available" und trägt die Marke „Mandatory".
Löschst du einen anderen Eintrag, rücken alle Menschen, die ihn trugen, auf diesen Platzhalter. Es bleibt also niemand mit einem Verweis ins Leere zurück.
Übersetzt wird nicht hier, sondern in einem Zug über die Übersetzungsseite. Der englische Name ist der Anker, an dem die Übersetzungen hängen.
Die roten Rahmen liegen auf den drei Feldern. Sie stehen neben dem Team, sind aber etwas anderes: das Team sagt, wer die Tickets bearbeitet, die Abteilung sagt, wo der Mensch arbeitet.Bild in voller Größe öffnenDer rote Rahmen liegt auf der Spalte. Oben steht das Team, darunter die Abteilung. Wer in keinem Team ist, hat an dieser Stelle einen Strich.Bild in voller Größe öffnen
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