Im Reiter „Restore" wählst du die Sicherung aus, die zurück soll. Dann klickst du auf „Restore".
Vorher fragt die Anwendung nach. Sie sagt dabei, was passiert: Der heutige Stand wird überschrieben, und die Anwendung startet die Container neu. Sind im heutigen Stand Personen anonymisiert, folgt eine zweite Frage. Sie nennt die Zahl und fragt, ob diese Personen nach der Wiederherstellung erneut anonymisiert werden sollen. „Yes" ist vorausgewählt. Mit „No" wird die Sicherung ohne diesen Schritt zurückgespielt. Schließt du das Fenster stattdessen, wird nichts zurückgespielt.
Das Häkchen „Wipe target volumes before restore" räumt die Datenträger vorher leer. So bleibt keine Datei liegen, die es zum Zeitpunkt der Sicherung noch nicht gab.
Der Ablauf steht im Reiter „Log". Dort siehst du Schritt für Schritt, was die Anwendung getan hat. Hast du die zweite Frage mit „Yes" beantwortet, nennt eine Zeile am Ende, wie viele Anonymisierungen das Ticket-System im nächtlichen Lauf erneut anwendet. Lassen sie sich nicht übertragen, zeigt das Protokoll stattdessen eine Warnung. Gab es Warnungen, nennt die Statuszeile unten im Fenster ihre Zahl.
Enthält die Sicherung die Datenbank, kommt der komplette Stand zurück. Tickets, Kommentare, Verlauf, Datei-Anhänge, erfasste Zeiten und die Wissensdatenbank stehen wieder so da wie zum Zeitpunkt der Sicherung.
Danach ist das System wieder benutzbar. Bei einer kleinen Installation dauert das keine Minute.
Enthält die Sicherung die Datenbank, kommt sie ganz oder gar nicht zurück. Die Datenträger folgen danach. Scheitert ein Datenträger, ist die Datenbank schon zurück, aber Dateien können fehlen. Der Reiter „Log" zeigt, welcher Schritt gescheitert ist. In jedem Fall startet die Anwendung die Container danach wieder, auch wenn die Wiederherstellung gescheitert ist.
Eine Sicherung aus einer älteren Fassung lässt sich in eine neuere einspielen. Beim nächsten Start hebt das System die Datenbank auf seinen eigenen Stand.
Einwilligungen und Abmeldungen zur Zufriedenheitsumfrage überträgt die Anwendung ohne Rückfrage. Das gilt auch, wenn du die zweite Frage mit „No" beantwortest. Die Anwendung liest sie vor der Wiederherstellung aus der laufenden Installation. Danach nennt eine Zeile im Reiter „Log" die Zahl, zum Beispiel „12 consent and unsubscribe record(s) were carried over." Das Ticket-System übernimmt sie beim ersten Start. Eine Einwilligung oder Abmeldung, die nach der Sicherung kam, gilt also weiter. Scheitert die Übertragung, zeigt das Protokoll eine Warnung. Die Wiederherstellung gilt trotzdem als gelungen.
Eine verschlüsselte Sicherung prüft die Anwendung zuerst vollständig. In der Statuszeile steht dabei „Checking the encrypted backup before anything is changed...". Erst danach stoppt sie die Container. Ist die Datei beschädigt oder verändert, bricht sie ab und meldet „The backup file is damaged. Nothing was changed."
Stammt die Sicherung von einem anderen Server, fragt die Anwendung nach dessen Wiederherstellungsschlüssel. Das geschieht nach den Rückfragen. Das Fenster „Recovery key needed" nennt die Schlüssel-ID der Sicherung. Dasselbe Fenster erscheint, wenn der Schlüssel dieses Servers fehlt.
Ein Tippfehler fällt auf, bevor etwas geändert wird. Die Statuszeile meldet dann „The recovery key has a typing error. Check each character." Danach fragt das Fenster erneut. Gehört der Schlüssel zu einer anderen Sicherung, meldet die Statuszeile „This recovery key does not belong to this backup." Mit „Cancel" bricht die Anwendung ab und meldet „Restore cancelled. Nothing was changed."
Den eingegebenen Schlüssel übernimmt die Anwendung nicht. Sie behält ihren eigenen. Neue Sicherungen entstehen danach weiter mit dem Schlüssel dieses Servers. Spielst du auf einem neuen Server zurück, verwahre auch dessen Wiederherstellungsschlüssel.
Eine Sicherung ohne Datenbank spielt nur die Anhänge, die Archive und die Schlüssel zurück. Vorhandene Schlüssel bleiben erhalten. Die Datenbank bleibt, wie sie ist. Die Anwendung sagt das vor dem Einspielen und fragt nach. Mit „No" wird nichts geändert.
Ist die Installation auf eine eigene Datenbank eingestellt, überspringt die Anwendung den Datenbankteil auch dann, wenn die Sicherung eine Datenbank enthält. Das betrifft zum Beispiel eine ältere Sicherung. Die Anwendung fragt vorher nach. Mit „No" wird nichts geändert.