Wissensdatenbank

Der Teil, der Tickets verhindert: einmal aufgeschriebene Lösungen, die dein Team wiederfindet und die dem Anfragenden schon beim Tippen vorgeschlagen werden. Alles in diesem Block gehört zu Basic, nur die E-Mail zur Freigabe nicht.

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Themen-Kacheln mit Artikeln und Anhängen

Die Wissensdatenbank erreichst du über „Knowledge Base" in der linken Leiste. Die Übersicht besteht aus Kacheln, eine je Thema. Die Zahl oben rechts auf der Kachel ist die Anzahl der veröffentlichten Einträge, darunter stehen Name und Beschreibung des Themas. Ein Klick auf die Kachel führt zur Liste der Einträge, jeder mit Verfasser, Änderungsdatum und den ersten Zeilen des Textes.

Die Themen selbst legst du nicht hier an, sondern unter „Settings → Knowledge Base". Wie das geht, steht in der Karte „Sichtbarkeit je Thema". Ohne ein einziges Thema steht auf der Übersicht nur ein Hinweis. Ein Eintrag braucht immer ein Thema.

Geschrieben wird mit „New entry" auf einer Themenseite. Der Editor verlangt drei Dinge: „Title", „Topic" und „Content". Es ist derselbe Editor wie im Ticket, mit derselben Werkzeugleiste: „Bold", „Italic", „Underline", „Strikethrough", „Text color", „Highlight color", „Bullet list", „Numbered list", „Quote", „Link" und „Clear formatting". Ein Link entsteht wie im Ticket: Text markieren, „Link" klicken, Adresse eintragen. Erlaubt sind Web- und Mail-Adressen, also http, https und mailto. „Save" bleibt grau, solange Titel oder Thema fehlen. Ein Eintrag ohne Text wird abgelehnt: Anhänge allein sind kein Eintrag.

Bilder kommen wie im Ticket über die Zwischenablage in den Text: Bildschirmfoto machen, mit Strg+V in den Editor einfügen. Im Text steht danach eine Marke wie „[inline-image:1]". Beim Speichern lädt das System das Bild hoch und zeigt es genau an dieser Stelle. Zusätzlich taucht es unten in „Attachments" auf. Dort löschst du es auch wieder. Eingefügt werden können PNG, JPEG und GIF.

Dateien hängst du erst an, wenn der Eintrag gespeichert ist. Auf der Seite des Eintrags steht unten die Karte „Attachments" mit „Upload file". Erlaubte Dateitypen und Größe sind dieselben wie beim Ticket, also bis 50 MB je Datei. Wer eine Datei hochgeladen hat, kann sie auch wieder entfernen. Administratoren dürfen jede entfernen.

Administratoren dürfen immer schreiben. Bearbeiter dürfen es, solange der Schalter in den Einstellungen es erlaubt. Mehr dazu steht in der Karte „Freigabe". Kunden lesen nur. Löschen darf ein Administrator jeden Eintrag. Ein Bearbeiter darf nur eigene Einträge löschen, die noch nie veröffentlicht waren.

Die Übersichtsseite der Wissensdatenbank mit drei Themen-Kacheln und dem rot umrandeten Menüpunkt „Knowledge Base".
Der Weg hinein: „Knowledge Base" in der linken Leiste. Jede Kachel ist ein Thema. Die Zahl nennt die veröffentlichten Einträge, das gelbe Fähnchen die wartenden.Bild in voller Größe öffnen
Der Editor „New entry" mit den Feldern Title und Topic, der Werkzeugleiste des Editors und der grauen Schaltfläche „Save".
Titel, Thema, Inhalt. Solange kein Thema gewählt ist, bleibt „Save" grau. Im roten Rahmen steht die Auswahl, die hier noch fehlt.Bild in voller Größe öffnen
Ein Eintrag der Wissensdatenbank mit formatiertem Text, einem eingefügten Bild des Druckerdisplays, nummerierter Liste und der Karte „Attachments" mit zwei Dateien.
Ein fertiger Eintrag: Kopfzeile mit Thema, Verfasser und Freigabe, darunter der Text mit einem eingefügten Bild. Unten stehen beide Dateien: die Kurzanleitung zum Herunterladen und das eingefügte Bild.Bild in voller Größe öffnen
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Sichtbarkeit je Thema: nur intern oder auch für Kunden

Voraussetzung: Die Sichtbarkeit hängt am THEMA, nicht am einzelnen Eintrag. Ein interner Hinweis in einem kundensichtbaren Thema ist für Kunden lesbar, sobald er veröffentlicht ist. Plane die Themen danach. Einen Eintrag verschiebst du notfalls über „Edit" in ein anderes Thema.

Themen pflegst du unter „Settings → Knowledge Base" in der Karte „Topics". Jede Zeile trägt Name, Beschreibung, eine Sortierziffer für die Reihenfolge der Kacheln, den Schalter „Visible to customers" und zwei Schaltflächen zum Speichern und Löschen. Gespeichert wird je Zeile, nicht die ganze Karte.

Steht der Schalter aus, sehen nur Bearbeiter und Administratoren das Thema, seine Einträge und deren Anhänge. Ein Kunde bekommt die Kachel gar nicht erst zu sehen und findet die Einträge auch über die Suche nicht. Steht er an, sehen Kunden das Thema und darin die veröffentlichten Einträge. Entwürfe bleiben trotzdem unsichtbar.

Ein neues Thema legst du in der gestrichelten Zeile darunter an: Name eintragen, Sichtbarkeit wählen, „Add topic". Löschen lässt sich ein Thema nur, solange es leer ist. Sonst würdest du seine Einträge mitlöschen, ohne sie zu sehen.

Die Karte „Topics" mit drei Themen. Der Schalter „Visible to customers" ist beim ersten Thema an und beim Thema „Internal runbooks" aus.
Der Unterschied steht in den beiden roten Rahmen: „Printing" ist für Kunden freigegeben, „Internal runbooks" nicht. Gespeichert wird je Zeile mit dem blauen Knopf rechts.Bild in voller Größe öffnen
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Lösungsvorschläge schon beim Anlegen eines Tickets

Sobald im Formular „Create new ticket" drei Zeichen im Feld „Title" stehen, sucht das System im Hintergrund und blendet den Kasten „Possible solutions from the knowledge base" ein. Darin stehen bis zu fünf Einträge, die zum Titel passen. Wer dort seine Antwort findet, legt kein Ticket an. Das ist der ganze Zweck.

Gesucht wird nur nach dem TITEL, nicht nach der Beschreibung. Es gilt dieselbe Regel wie in der Suche: Ein Vorschlag muss mindestens die Hälfte der Wörter des Titels enthalten. Je genauer der Titel, desto weniger und desto passendere Vorschläge. Ein Klick auf einen Vorschlag öffnet ihn in einem neuen Tab, damit das halb ausgefüllte Formular nicht verloren geht. „Open knowledge base" ganz unten führt in die vollständige Übersicht.

Auch hier gilt die Sichtbarkeit: Einem Kunden werden nur veröffentlichte Einträge kundensichtbarer Themen vorgeschlagen. Als Bearbeiter siehst du zusätzlich interne Themen und Einträge, die noch auf ihre Freigabe warten.

Das Feld „Title" im Formular für ein neues Ticket mit dem eingeblendeten Kasten „Possible solutions from the knowledge base" und den Vorschlägen darunter.
Getippt ist nur der Titel. Der Kasten darunter erscheint von selbst. Oben stehen die Einträge, die am besten zum Titel passen.Bild in voller Größe öffnen
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Aus einem gelösten Ticket einen Eintrag machen

Voraussetzung: Übernommen wird ALLES: Beschreibung und sämtliche Kommentare, auch die internen. Der Text ist eine Kopie und kein Verweis. Lies ihn durch und entferne Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Bestellnummern, bevor du speicherst. Danach kann ihn jeder lesen, der das Thema sehen darf.

Oben rechts auf jedem Ticket steht „Add to knowledge base". Die Schaltfläche öffnet den Editor für einen neuen Eintrag, vorausgefüllt mit dem Titel des Tickets und seinem gesamten Verlauf: die Beschreibung als erster Absatz, jeder Kommentar darunter als Zitat.

Damit ist noch nichts gewonnen, das ist erst der Rohstoff. Mach daraus eine Anleitung: Kürze auf das, was beim nächsten Mal hilft, und schreibe den Titel um, wenn er nach einem Einzelfall klingt. Aus „Drucker im 2. Stock zieht zwei Blatt" wird so „Papierstau beheben".

Ein Thema ist nicht vorbelegt, das wählst du selbst. Gespeichert wird der Eintrag wie jeder andere: als Administrator sofort veröffentlicht, als Bearbeiter zur Freigabe. Am Eintrag bleibt danach der interne Verweis „Source: Ticket #1" stehen. Er führt zurück zum Vorgang und ist für Kunden nicht sichtbar.

Ein Ticket mit der rot umrandeten Schaltfläche „Add to knowledge base" oben rechts.
Die Schaltfläche steht auf jedem Ticket oben rechts, unabhängig vom Status. Gedacht ist sie für den Fall, der gelöst ist.Bild in voller Größe öffnen
Der Editor „New entry", vorausgefüllt mit Titel und Verlauf des Tickets, darüber der rot umrandete Hinweis auf das Quell-Ticket.
Der Hinweis im roten Rahmen sagt, worauf es ankommt. Im Text darunter steht die interne Notiz mit der Bestellnummer. Genau das gehört vor dem Speichern heraus.Bild in voller Größe öffnen
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Freigabe: Einträge eines Bearbeiters warten auf den Administrator

Ob Bearbeiter überhaupt schreiben dürfen, entscheidet der Schalter „Agents can create entries" unter „Settings → Knowledge Base". Als Werkseinstellung steht er an. Steht er aus, verschwinden der Knopf „New entry" und der Knopf „Add to knowledge base" am Ticket. Auch der direkte Aufruf des Editors wird abgelehnt.

Zustände gibt es genau zwei: „Awaiting review" und „Published". Einen Entwurf, an dem du in Ruhe schreibst, ohne dass jemand ihn sieht, gibt es nicht. Wer schreibt, bestimmt den Zustand. Ein Administrator veröffentlicht sofort. Ein Bearbeiter erzeugt einen Eintrag mit dem Vermerk „Awaiting review". Er ist für Bearbeiter und Administratoren sichtbar, für Kunden nicht. Auf der Kachel des Themas erscheint dafür das gelbe Fähnchen „1 awaiting review".

Die Administratoren bekommen zusätzlich eine E-Mail, sobald ein Eintrag zur Freigabe ansteht. Diese Mail gehört zu Professional. Sie ist eine Zugabe und keine Voraussetzung. Ohne eingerichteten Mailversand findest du die offenen Freigaben über das Fähnchen. Freigegeben wird auf der Seite des Eintrags mit „Approve & publish". Danach steht dort, wer freigegeben hat.

Ändert ein Bearbeiter später einen veröffentlichten Eintrag, geht dieser zurück in die Freigabe. Die Änderung ist erst nach dem nächsten „Approve & publish" wieder für Kunden sichtbar. Wer bereits wartet und noch einmal speichert, löst keine zweite E-Mail aus. Dasselbe gilt, wenn ein Bearbeiter einen Anhang hinzufügt oder entfernt.

Die Einstellungsseite der Wissensdatenbank mit dem rot umrandeten Schalter „Agents can create entries".
Der Schalter steht ganz oben auf „Settings → Knowledge Base". Der Satz daneben sagt, was daran hängt: Einträge von Bearbeitern warten auf die Freigabe.Bild in voller Größe öffnen
Ein Eintrag mit dem Vermerk „Awaiting review" und der rot umrandeten Schaltfläche „Approve & publish".
Der Eintrag stammt vom Bearbeiter Marco Rossi und wartet. Ein Klick auf „Approve & publish" macht ihn für alle sichtbar, die das Thema sehen dürfen.Bild in voller Größe öffnen
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Änderungsverlauf der Wissensdatenbank

Unter „Settings → Knowledge Base" steht ganz unten die Karte „History". Sie führt die letzten 200 Vorgänge, das Neueste oben: was passiert ist, welcher Eintrag oder welches Thema betroffen war, wer es getan hat und wann.

Aufgezeichnet werden sieben Vorgänge: Eintrag angelegt, geändert, freigegeben und gelöscht sowie Thema angelegt, geändert und gelöscht. Ein gelöschter Eintrag verschwindet damit nicht spurlos. Die Zeile bleibt stehen, auch wenn es den Eintrag nicht mehr gibt.

Zwei Zeilen auf einmal sind kein Fehler. Legt ein Administrator einen Eintrag an, steht dort „Entry created" und unmittelbar darüber „Entry approved". Er veröffentlicht ohne den Umweg über die Freigabe. Bei einem Bearbeiter steht zunächst nur „Entry created". Die Freigabe kommt später und mit dem Namen des Administrators.

Den Verlauf sieht nur, wer die Einstellungsseite der Wissensdatenbank öffnen darf. Als Werkseinstellung sind das die Administratoren. Es ist ein Verlauf über die ganze Wissensdatenbank, nicht einer je Eintrag.

Die Karte „History" mit Zeilen wie „Entry created", „Entry approved" und „Topic created", je mit Name und Zeitpunkt.
Ganz oben steht der Eintrag des Bearbeiters, der noch auf Freigabe wartet. Er hat noch keine Zeile „Entry approved". Darunter stehen die Einträge des Administrators, jeweils mit beiden Zeilen.Bild in voller Größe öffnen

Die Bildschirmfotos stammen aus Version 1.3.1. An den gezeigten Seiten hat sich bis Version 1.13.3 nichts geändert. Anders sieht nur die Versionsnummer aus, die unten in der Seitenleiste steht.